I. Rationale Grundlagen der Physik
Texte zur Wissenschaftstheorie, Physik, Kosmologie und Raumfahrt
Wir wissen von der Natur nur aufgrund von Beobachtungen.
Daher ist der Beobachter in jedem Wissen unvermeidlich präsent!
Die Wissenschaft auf eine rationale Grundlage zu stellen heißt, sie fähig zu machen, aufgrund von einsichtigen Prämissen zu urteilen, die jedermann durch Vernunft prüfen kann. Nur vernünftige, diskursfähige Prämissen, die als Kriterien dienen, geben Urteilen Sicherheit und verleihen dem Wissenschaftler jene Kompetenz, die von ihm erwartet werden muß. Die "Wissenschaft von den Prinzipien" sei dem theoretischen Physiker daher die erste und wichtigste Wissenschaft. Nur sie ermöglicht eine Intersubjektivität, die diesen Namen verdient, weil sie auf Einsichten und nicht auf Einigungen beruht. Will man die Physik voran bringen, muss man an ihren Fundamenten arbeiten. Doch ohne den unbedingten Willen zur Klarheit und Redlichkeit geht es nicht.
I/A. Texte zur Wissenschaftstheorie:
- WissensTest zu I
- (A1) Philosophie und Naturwissenschaft im Dialog zusammenführen
- (A2) Rationale Theorien als Kriteriengeber
- Prinzipien und Axiome
- Das Forschungsprinzip der Nichtwillkürlichkeit
- (A3) Deduktion aus Erfahrung
- (A4) Das Realprinzip als Erkenntnisstrategie
- Gedicht ANANKE
- (A5) Strategien physikalischer Theorien
- (A6) Messen als Erkenntnisakt
- (A7) Grundlage einer Theorie des Messens
- Das Maß aller Dinge
- (A8) Plädoyer für eine zeitgeistfreie Physik
- (A9) Kausalität contra Determinismus
Physik, die sich auf den Augenschein verlässt, ist eine Physik des Scheins. Physik, welche die Rolle des Beobachters bedenkt, ist eine Physik des Seins, z.B. die Newtonsche und die Quantenphysik. Für den Schein ist immer der Beobachter verantwortlich. Darum kann nichts soviel an Erkenntnis bringen, wie das Bedenken seiner Rolle in allem Tun und Reden. So sind Relationen geistige Verknüpfungen, die ein Beobachter zu seinem Verständnis (zumeist automatisch und unbewusst) herstellt, die also nur in seinem Kopf existieren, weshalb es völlig ausgeschlossen ist, dass sie real etwas bewirken können. Auch sind Maßstäbe und ihre Einheiten keine Frage der Wahrheit, sondern der Gültigkeit aufgrund internationaler Vereinbarungen. Ohne im Prinzip konstante Maßstäbe kann es kein Wissen gegeben, ob Maße konstant oder nicht konstant sind. An dieser Selbstverständlichkeit führt kein Weg vorbei. Wer sein Verstehen nicht versteht, versteht letztlich gar nichts.
I/B. Texte zur Physik:
- (B1) Der Verhaltenskodex der DPG von 1998 und 2007
- (B2) Prolog im Himmel
- (B3) G. Galeczki, P. Marquardt: Zwischen Instrumentalismus und Realismus
- (B4) Allgemeine Grundlagen der Mechanik
- Der Sinn der Axiome
- (B5) Gedanken zur Gravitation
- Das Wort zum Einsteinjahr 2005
- Gedanken zum Nachweis von Gravitationswellen
- (B6) Die Einheit der Physik und ähnliche "Probleme"
- (B7) Fragen zur SRT
- (B7a) Was heißt "beobachten"? mit "Einsteins blinder Fleck"
- Wie man zu "Beweisen" kommt
- Einstein als Autist
- (B8) Missverstehen wir uns gründlich
- Eines der größten Missverständnisse der modernen Wissenschaftsgeschichte
- Einstein als Zwilling
- In eigener Sache
- (B8a) Nachdenken im und nach dem Einsteinjahr: Rätselhafter Einstein
- Hartwig Thim: Experimentelle Widerlegung der relativistischen Zeitdilatation
- Nachruf auf Gotthard Barth, Bücher von ihm, Stimmen zur RT
- (B9) Die Zeit - "ein äußerliches Maß der Dauer". Buchbesprechung
- (B10) Der Geist der Verweigerung
- (B11) Bedarf das Michelson-Experiment einer relativistischen Erklärung?
- ferner eine Frage Einsteins und meine Antwort
- (B11a) DIE ultimative Erklärung: Wozu Einstein die Relativitätstheorie erfand
- Wozu Einstein das Verbot der Überlichtgeschwindigkeit erfand
- Wer besser nicht Physik studieren sollte. Eine Warnung
- Und Einstein hat doch nicht recht: "Kaffee bleibt heiß im ICE"
- Kommentar zur Meldung der SZ "Zwei Schwarze Löcher für Einstein"
- Warum "ganze Industriezweige in Deutschland verschwinden werden"
- Einsteins Pantheon
Kommentar vom Mai 2010 neu!
- (B12) Die wahre Relativität der Bewegung
- Die angebliche Gleichberechtigung von Ptolemäus u. Kopernikus
- (B13) Jeder bestimmte Zustand ist durch einen Beobachter bestimmt. Buchbesprechung
- (B14) Einstein und Doppler - mit Buchhinweis
- (B15) Haben wir Einsteins "Prinzip der Relativität" schon wirklich verstanden?
- (B16) Ausreden ohne Ende? Zum Scheitern von Gravity Probe B
- Gravitationswellen - Fehlanzeige
- Das Higgs-Boson - das nächste Desaster
- Nachtrag vom März 2010- (B17) Der Untergang der abendländischen Denkkultur
Januar 2010 neu!
- (B18) R.P. Mehrwald: Metaphysisches - Metako(s)misches
"Jede letzte Tatsache ist nur die erste einer neuen Reihe; jedes allgemeine Gesetz erweist sich als Teil eines noch allgemeineren Gesetzes, das nur darauf wartet, sich uns zu erschließen und unseren Horizont zu erweitern." (Ralph Waldo Emerson 1803-1882)
I/C. Texte zur Kosmologie und Raumfahrt:
- (C1) Was war vor dem Urknall? Der mühsame Weg zur richtigen Frage
- Public Understanding of Science - genügt das?
(zugleich eine Dokumentation zur Verweigerung des Dialogs)- (C2) Nun plötzlich doch: "Wissenschaft im Dialog"
(Fortsetzung der Dokumentation)- (C3) Gottes Urknall? Für ein Universum ohne Grenzen in Raum und Zeit
- (C4) Der Tunneleffekt und eine Weltraumfahrt, die diesen Namen verdient
- Überlichtgeschwindigkeiten in der Kosmologie
- Geschwindigkeit, Zeit und Kausalität
- (C5) Für eine Akzeptanz ganzheitlicher Effekte
- (C6) Ins Bodenlose denken lernen
- (C7) Lehrgedicht: Die Lehre von der Allgewalt der Schwere
s. auch:(auf II/18) Meine Kosmologie (L7a) Der Glanz der Himmelsscheibe (von Nebra) (auf L8) Sackgasse bemannte Raumfahrt (auf L9) Venus vor Sonne (auf L9a) Tanz der verschränkten Quanten unbedingt lesen!
alphabetisches Verzeichnis aller Titel von I.
Verzeichnis der axiomatisch verfassten Texte
in englischer Sprache vorliegende TexteEs gibt die Wege des Denkens und es gibt die Umwege des Denkens, die durch Kategorienfehler oft genug zu Irrwegen werden. Im Grunde ist der Gegenstand der Physik einfach. Wir müssen durch geistige Disziplin und sachlich zutreffende Begriffe dahin kommen, die physikalische Sache so einfach zu beschreiben, wie sie ist. Haben Physiker sie wirklich selbst verstanden, wird es ihnen auch gelingen, sie einem breiteren Publikum verständlich zu machen.
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