Wozu Einstein die Relativitätstheorie erfand

DIE ultimative Erklärung von Einsteins Relativismus


mit Wozu Einstein das Verbot der Überlichtgeschwindigkeit erfand
Wer besser nicht Physik studieren sollte

Und Einstein hat doch nicht recht: Kaffee bleibt heiß im ICE
Kommentar zur Meldung der SZ "Zwei Schwarze Löcher für Einstein"
Warum ganze Industriezweige in Deutschland verschwinden werden
mit Auszügen aus Briefen an 2 Präsidenten der DPG und eine erfreuliche Antwort
Einsteins Pantheon - Kommentar vom Mai 2010


"Ich habe die Gesetzlichkeiten der Welt auf wild spekulativem Weg zu erhaschen versucht."
Einstein 1944 an Max Born


Wozu Einstein die Relativitätstheorie erfand

Weil er als Autist große Schwierigkeiten hatte, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, war Einstein auch ein Denken von der Sache her fremd. Da kam es ihm sehr gelegen, dass der Positivist Ernst Mach Kausalerklärungen für "metaphysisch" hielt und die Physiker aufforderte, sich auf den Augenschein zu verlassen, statt auf die Vernunft, der er nicht traute, schon weil man sie - wie überhaupt alles Geistige - nicht sieht. Atome kann man ebenfalls nicht sehen, also gäbe es auch keine - basta! lautete ein anderer der radikal-positivistischen Irrtümer Machs. Weil es für Einstein überhaupt nur eine Wirklichkeit gab, nämlich die physikalische oder die, welche er dafür hielt, kämpfte er bis an sein Lebensende gegen die Beobachterrolle in der Quantenmechanik, weil sie eine Rolle des Geistigen ist, das eigene, ihm Verständnis gebende Kriterien benutzt. Nun kann man Raum und Zeit auch nicht sehen. Doch weil man beide zur Beschreibung physikalischer Vorgänge benötigt, kann man sie nicht einfach so leugnen, wie einst Mach die Atome. Zur Rechtfertigung ihres Gebrauchs versuchen Physiker in der Nachfolge Machs darum bis heute durch Zuordnung materieller Eigenschaften, wie "gekrümmt" oder "gedehnt", die reale Existenz von Raum und Zeit zu beweisen oder zumindest von ihnen so zu sprechen, als wären sie Gegenstände der Erfahrung und nicht Kategorien, mit denen wir unsere Erfahrung ordnen, wie die Praxis belegt.

Schon von Jugend an befasste sich Einstein in verschiedener Weise mit dem Problem des Lichts. Wenn nun lt. Mach die Kausalität außen vor zu lassen ist, dann darf es beim Licht auch nicht auf dessen Quelle ankommen, weshalb Einstein gleich von ihr absah. So verkam die Überlegung zur Lichtfortpflanzung zu einer rein formalen und mathematischen Betrachtung, bei der nur noch ein auf den Augenschein schwörender, seines Sachverstandes beraubter Beobachter als Bezugspunkt blieb. Doch nun ergaben sich für diesen plötzlich Probleme mit der bekannten Lichtgeschwindigkeit c! Während z.B. für einen Reisenden in einem fahrenden Zug das von einem Deckenlicht senkrecht nach unten abgestrahlte und von einem darunter am Boden liegenden Spiegel senkrecht nach oben reflektierte Licht sich mit c fortpflanzt, würde es für einen Beobachter am Bahnsteig wegen der Zugbewegung dabei einen V-förmigen und daher längeren Weg zurücklegen und somit scheinbar schneller sein als c. Da es aber nach Einsteins Überzeugung keine Rolle des Beobachters gibt, weshalb er keinen Grund sah, Schein und Sein und somit auch Mess- und Bewegungskonstanz zu unterscheiden, müsste seiner Meinung nach in allen Bezugssystemen die Lichtgeschwindigkeit c mathematisch völlig "konstant" sein, was er formal dadurch erreichte, dass er postulierte, dass im fahrenden Zug die Zeit langsamer vergeht und der Raum sich dehnt und zwar gerade so, dass es im Ergebnis bei der gewünschten Geschwindigkeit c bleibt, wodurch die Rolle des Beobachters bei der Messung im nachhinein rechnerisch eliminiert wird - was der einzige Sinn des ganzen relativistischen Manövers ist!

Aber der Fahrgast im Zug würde das für ein Bahnsteiglicht genau so sehen, nicht nur wegen Einsteins Prämisse von der Gleichberechtigung der Inertialsysteme, und ein im Zug in Bewegungsrichtung etwas schräg nach unten abgestrahlter Blitz wäre dann für den Beobachter am Bahnsteig möglicherweise senkrecht, hätte also in dessen Sicht den kürzeren Weg und wäre daher schneller als c, wenn nicht auch da der relativistische Ansatz greifen würde. Wächst nun, um die angeblich "falsche" Messung zu verhindern, der Bahnsteig in die Höhe und geht die Bahnsteiguhr langsamer, nur damit sich wieder c ergibt? Wächst der Bahnsteig dabei bereits, wenn ein Zug unbeobachtet vorüberrauscht oder nur, wenn er vom Bahnsteig aus beobachtet wird? Was aber macht der Bahnsteig, wenn der Zug anhält oder wieder verschwunden ist? Schrumpft er dann bis zur nächsten Fahrt? Und was passiert, wenn es im fahrenden Zug sowohl einen schräg nach vorn, als auch einen senkrecht nach unten gerichteten Lichtstrahl oder überhaupt in alle möglichen Winkel zur Fahrtrichtung gesendete Lichtstrahlen gibt? Wie müsste sich der Bahnsteig dann entscheiden??? Das sind einige der Fragen, die Einsteins ebenso "geniale" wie irrwitzige, bei Hendrik Lorentz und anderen Vordenkern geliehene Idee zur Lösung des Problems der Relativbewegung, das man sich durch den Verzicht auf die Kausalbetrachtung und die Beachtung der Beobachterrolle eingehandelt hatte, um angeblich "alles ganz einfach zu erklären". In dieser relativistischen Sicht hängt der Gang einer Uhr dann nicht mehr kausal von ihrem Taktgeber und der ihn antreiben Energie ab, wie das die Uhrmacher noch immer glauben, sondern von ihrer gedachten Geschwindigkeit zu einem durch seine Nichtbeachtung übermächtig gewordenen Beobachter: "Uhren gehen langsamer, je schneller sie sich einem Beobachter gegenüber bewegen. Je näher sie in ihrer Bewegung der Lichtgeschwindigkeit kommen, desto mehr verlangsamt sich ihr Gang - bis zum Stillstand." "Wer sich das klar macht, hat die wichtigste Grundidee der Speziellen Relativitätstheorie schon verstanden." (Jürgen Neffe in "Einstein") Auf alle Fälle hat Jürgen Neffe Einstein richtig verstanden, ohne jedoch den Sinn von dessen Manipulation zu erkennen. Und würden Uhr und Beobachter sich mit Überlichtgeschwindigkeit voneinander entfernen, würde die Uhr dann rückwärts gehen, wie in Lehrfilmen zur Relativitätstheorie demonstriert wird. Wie man sich ein solches relativistisches Ereignis physikalisch zu denken habe, interessiert Relativisten in ihrer sachfernen Betrachtung nicht, weil ja kausale Sacherklärungen metaphysisch und nicht physisch und daher abzulehnen wären. An dieser leichtfertigen Vertauschung der Begriffe "physisch" und "metaphysisch" erkennt man schon den ganzen Widersinn der relativistischen Argumentation!

Wenn sich alles nur rechnet! Doch allein die Notwendigkeit der Rechnung beweist schon, dass es eine Beobachterrolle gibt! Einstein rechnete den Augenschein und Denkfehler - die Relativbewegung mit der Geschwindigkeit v - mit Hilfe der Lorentztransformationen einfach weg, wie einst Newton mit Hilfe seiner Differentialgleichungen, dadurch als Newton-Ersatz zu einem in Grenzen brauchbaren Ergebnis kommend. Es gilt eben nicht auf die Worte sondern auf die Taten der Physiker zu achten! Vergleichbar mit der Wellenmechanik Schrödingers, die ja nur die Wahrscheinlichkeit von Quantenzuständen berechnet und keine realen Wellen, wie man im Nachhinein merkte, und die gerade deshalb zu einem brauchbaren Ergebnis kommt, ist vom Ergebnis her auch die spezielle Relativitätstheorie nur ein Rechenwerk, um den Augenschein und Denkfehler v zu eliminieren, ihre Begründung mit der Relativität von Raum und Zeit nur eine dazugegebene Als-ob-Erklärung für die eine Real-Begründung erwartende Öffentlichkeit, da es sich ja schließlich um Physik handeln soll und nicht um eine rein rechnerische Manipulation zu Gunsten eines erwarteten beobachterfreien Ergebnisses. So versuchen brave Physiker bis heute, sich und der verwunderten Öffentlichkeit mit viel Raffinesse, z.B. durch Sprachspiele mit Begriffsvertauschungen, beweisen zu wollen, dass es die vom Kollegen Einstein zur Verwischung der Beobachterrolle behauptete Raumkontraktion und Zeitdilatation tatsächlich gibt, was jedoch schon daran scheitert, dass Raum und Zeit keine manipulierbaren physikalischen Gegenstände sondern Ordnungschemata unseres Geistes sind, wie uns schon Leibniz lehrte. Wären solche Schemata "relativ" zu dem Beobachteten, bräche jede Verständigung weg, was ja auch der Grund für die anhaltende Unverständlichkeit der Relativitätstheorie ist. "Dank schneller Rechner und moderner Computergraphik können wir aber heute die relativistischen Effekte simulieren und visualisieren. Man 'versteht' sie dadurch zwar auch nicht, aber man sieht sie wenigstens", wie es in der ehrlichen Ankündigung eines öffentlichen Abendvortrags in der Berliner Urania im März 2005 zur DPG-Tagung anlässlich des Einsteinjahres hieß.

Der für den am Bahnsteig stehenden Beobachter längere Weg des Lichts wäre also nicht ein scheinbarer, sondern ein realer, aber irgendwie gedehnt. Weil es angeblich keine Beobachterrolle gibt, sollte man sich 1. auf den Augenschein verlassen können und 2. sollten für alle Bezugssysteme bzw. Beobachter gleiche Naturgesetze gelten. Einheitliche "Naturgesetze" für alles zu finden war eine mental bedingte fixe Idee Einsteins, der er lebenslang anhing, für den die Wirklichkeit in so viele Teilbereiche zerfiel, wie es physikalische Größen gibt, die für ihn keine Verständnis gebenden Schöpfungen des Geistes, sondern Abbilder der Wirklichkeit waren, auch wenn er gelegentlich ganz anders darüber sprach, um aufgeklärt und fortschrittlich zu erscheinen, was zu sein seine Natur ihm jedoch verwehrte. Im Grunde war er mit Marx davon überzeugt, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt. Also einzig und allein um die Beobachterrolle zu vertuschen, behauptete Einstein die Relativität von Raum und Zeit, die beide jedoch nur Ordnungsschemata unseres Geistes und als solche auch physikalische Größen sind, nämlich der Länge und Dauer. So wie die Länge die Differenz zweier durch Messlatten gegebener Raumpunkte ist, so ist die Dauer die Differenz zweier uns durch Uhren gegebener Zeitpunkte, die wir an die Dinge herantragen, um mit ihnen umgehen zu können. Das ist alles, was es zu verstehen gilt - das jedoch ohne Wenn und Aber! Und das nenne ich die Dinge so einfach zu erklären wie sie sind, "aber nicht einfacher!" Nämlich nicht ohne die gewissenhafte Berücksichtigung der Beobachterrolle. Schon Laotse warnte: "Wer alles leicht nimmt, findet lauter Schweres. Darum auch der Weise: nimmt er alles schwer, so findet er alles leicht."

Schöne neue relativistische Welt! Alles ist plötzlich so freundlich zu Beobachtern und übernimmt willig deren Sichtweise, ja, richtet sich sogar nach ihr! Da ist es dann kein Wunder, dass Einstein die Welt so begreiflich erschien, was er sich jedoch nicht erklären konnte, denn als Autist (s. I/B7a "Einsteins blinder Fleck") vermochte er nicht zwischen seinem Denken und der Natur zu unterscheiden, wodurch er mit seiner Relativitätstheorie die Physik mentalisierte, was tatsächlich neu war, denn das hatte es vorher noch nie gegeben. Hoffentlich fuhr nun Einsteins Zug auf einer eingleisigen Strecke, denn sonst würden Zeit und Raum in den Zügen, aber auch auf dem Bahnsteig, von den bösen, die Raumzeit verzerrenden Blicken der vielen unterschiedlich schnell in Gegenrichtung fahrenden Beobachter doch sehr irritiert und wüssten vielleicht gar nicht, nach welchem der Beobachter sie sich zu richten haben, was dann den Kollaps der Raumzeitgeometrie zur Folge hätte - so wie Schrödingers Wellenmechanik ja ebenfalls im Moment des Messens kollabiert!!! Kehrt man jedoch zu der zu Unrecht gescholtenen kausalen Betrachtung des Vorgangs zurück und versucht nicht, den Schein für das Sein zu halten und deshalb Beobachterqualitäten auf die Dinge zu übertragen, dann erübrigt sich Einsteins "Lösung" mit dem "Problem", das man sich unbedacht hatte einreden lassen. Und die Folgeprobleme seiner "Lösung", wenn die Fahrstrecke mehrgleisig ist und weitere Züge mit Beobachtern sich auf ihr begegnen, hätte man auch nicht. Auch im Weltraum käme dann die Raumzeit eines Objekts nicht in die Verlegenheit, sich für einen der Beobachter auf unterschiedlich schnell und in unterschiedlichen Richtungen dahineilenden Raumkörpern entscheiden zu müssen, wo doch selbst Einstein, "der Chefingenieur des Universums" im Rang eines Gottes, der sich wohlweislich immer nur mit höchstens 2 Bezugssystemen befasste, nicht einmal von seinen beiden Zwillingen sagen konnte, welches Merkmal an den Zwillingen selbst den einen objektiv zum "ruhenden" und den anderen zum "reisenden" macht, auf den seine Gleichungen zutreffen - weil es nämlich ein solches Merkmal gar nicht gibt, hängt die Unterscheidung nach "bewegt" oder "ruhend" doch rein von der Sehgewohnheit des Beobachters ab, nämlich was er auf was bezieht, womit sich der ganze Relativitätsschwindel von selbst erledigt, was auch kein Gott verhindern kann.

In Ermangelung eigener Sehgewohnheiten und weiterer mentaler Fähigkeiten und wegen des Fehlens von Bewegungsorganen bleibt jede physikalische Sache einfach was sie ist und wie sie ist, unwissend, sich um keinen Beobachter und dessen bösen Blick kümmernd, wie sie das vor Einstein auch schon immer getan hat, und wie Newton es sachlich richtig beschrieb: von sich aus verharrt sie unbeirrbar in ihrem Zustand - eine Selbstverständlichkeit, die heute ausgerechnet kein Physiker in seiner Sachferne mehr zu begreifen scheint, der betriebsblind sein Wissen unbekümmert auf die Dinge projiziert, weshalb ich denke, dass wir Naturphilosophen da eingreifen müssen. Bei der herbeiphilosophierten Raumzeit handelt es sich um ein Zwischenreich zwischen Geist und Materie, das vom Beobachter abgetrennt einerseits dessen Denken ersetzt, andererseits die Dinge in ihrem Verhalten beeinflusst. Damit glaubte Einstein die Welt "so einfach wie möglich" beschreiben zu können, nämlich ohne den so schwer zu fassenden Beobachter.

Dazu gehört auch zu sagen, dass das Problem der verschiedenen Bezugssysteme ein Scheinproblem ist, denn niemand kann in einem fremden System messen, sondern immer nur vor Ort in dem eigenen. Der Beobachter am Bahnsteig kann nur das zu ihm gelangte Licht bemerken und unter den Bedingungen des Bahnsteigs messen. Ein Messen unter den Bedingungen des Zuges ist ihm nicht möglich. Und wenn durch den Wechsel des Standorts etwas anders erscheint als zuvor, dann ist nicht die Sache relativ, sondern wir haben es z.B. bei der Bewegung mit einem Bewegungseindruck zu tun, den unsere Sprache, die die Erfahrung und das Wissen vieler Generationen bewahrt, schon lange kennt. Die Sprache lügt nicht. So ist die Bewegung von natürlichen unbelebten Objekten kein physikalisches Problem, wie Einstein meinte, für den alles physikalischer Natur war, fehlt es unbelebten Objekten doch schon an Bewegungsorganen und Bewegungswillen, um der Rede von "ihrer" Bewegung und Ruhe irgend einen realen Sinn geben zu können, sondern als Bewegungseindruck ist "Bewegung" ein mentales Problem des Beobachters, weshalb es weder einer physikalischen "Lösung" bedarf noch zugeführt werden kann. Aber Verstand und Sachverstand sind schon vonnöten, um dies zu verstehen. Beide sollten wir uns daher von keinem Relativisten in seiner zur Tugend erklärten völligen Laienhaftigkeit ausreden lassen! Auch nicht und erst recht nicht 2005! Und natürlich auch nicht und niemals danach.

s. auch "Das Wort zum Einsteinjahr 2005"
Die Schwerkraft einmal nicht missverstehen


Wozu Einstein das Verbot der Überlichtgeschwindigkeit erfand

Mit seinem Axiom von der "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" - was immer man darunter zu verstehen hat: meinte er die Messkonstanz oder die Verhaltenskonstanz? - hatte Einstein zugleich behauptet, dass es im Universum keine größere Geschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit c geben könne. Weil es sich schon in Ermangelung eines absoluten Bezugssystems um eine sinnlose Aussage handelt, kann es bis heute keinen Beweis für sie geben, im Gegenteil: zwei in unserer Sicht sich gegenüberliegende kosmische Objekte, nennen wir sie A und B, die sich von uns mit mehr als der halben Lichtgeschwindigkeit entfernen, hätten dadurch untereinander Überlichtgeschwindigkeit und wären für die dortigen Beobachter gegenseitig unsichtbar. Ebenso gibt es für uns Erdenbewohner einen kosmischen Lichthorizont, hinter dem die Fluchtgeschwindigkeit von Objekten größer als die Lichtgeschwindigkeit ist. Dass wir solche Objekte nicht sehen können ist ja noch kein Beweis, dass es sie nicht gibt, würden wir doch sonst den blamablen radikal-positivistischen Fehler von Mach wiederholen, die Existenz von Atomen zu bestreiten, nur weil man sie nicht sieht, obgleich schon zu seiner Zeit die Chemiker gute Gründe für ihre Existenz hatten. Auch die Bewohner von A und B können sich untereinander nicht sehen, wir dagegen sehen diese Himmelskörper mit unserem heutigen Instrumentarium ohne Probleme, weshalb auch bereits das uns bekannte Universum voller Lichthorizonte ist, ganz abgesehen davon, dass jede Rotverschiebung kosmischer Lichtquellen als Abbild der realen Relativbewegung von Lichtquelle und Lichtempfänger die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit widerlegt. Nicht eingehen in ein Messergebnis kann dagegen eine nur gedachte Relation zwischen Objekten, z.B. eine Relation zwischen der Sonne und einer irdischen Lichtquelle wie die im Michelson-Experiment, wodurch sich die Relativbewegung der Erde zur Sonnen dort real auch nicht zeigen kann, weshalb die Experimente von Michelson und Morley auch kein Beleg für einen relativistischen Effekt sind, solange die Existenz eines mit der Sonne starr verbundenen Lichtäthers nicht bewiesen ist. Es kann also auch nichts bringen, dass heutige "Forscher" das "Nullergebnis" der Messungen um eine immer weitere Potenz genauer belegen, da ja nicht die Ungenauigkeit sondern die Unmöglichkeit, auf diese Weise die Translationbewegung der Erde nachzuweisen, das Problem ist, was es endlich zu begreifen gilt.

Wie jeder andere Köper im All unterliegt auch das Licht der Gravitation und ist zwangsläufig auf krummen Bahnen und damit erkennbar mal positiv und mal negativ beschleunigt unterwegs, weshalb eine Ablenkung von Sternenlicht durch die Sonne wiederum unvermeidlich ist. Warum stellte also Einstein das Dogma von der "Konstanz der LG" und damit das Verbot der Überlichtgeschwindigkeit auf, obgleich es dafür keine Beweise gab und gibt? Ganz einfach deshalb, weil bei der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit die Längenkontraktion eines davoneilenden Objekts gemäß der Lorentztransformation für die Länge kleiner als 0 werden würde und es somit in der Bewegungsrichtung zu "geisterhaften Erscheinungen" von Objekten käme, ein neuer Aggregatzustand von Minusexistenz, während sie quer dazu weiterhin real existieren! Doch glücklicherweise können die betroffenen Objekte natürlich gar nicht wissen, wer sie observiert und aus welcher Richtung, es sei denn der Beobachter habe so etwas wie einen bösen Blick, der aber bei Überlichtgeschwindigkeit auch nichts bewirken kann, weil die in Frage kommenden Objekte ja hinter seinem Lichthorizont liegen und daher von ihm nicht beobachtet werden können. Nur um solche relativistischen Monster* auszuschließen, führte Einstein das Dogma von der Lichtgeschwindigkeit als Grenzgeschwindigkeit ein und kämpfen Relativisten erbittert gegen jede Art von Überlichtgeschwindigkeit, wie den Tunneleffekt. Doch wird nicht andererseits von Anhängern Einsteins zugleich mit stolzgeschwellter Brust behauptet, dass wir der allgemeinen Relativitätstheorie die Vorhersage schwarzer Löcher verdanken würden, die aber schon per Definition dadurch gekennzeichnet sind, dass in ihnen die Fallgeschwindigkeit - gerade auch die des Lichtes! - größer als die unbeeinflusste Lichtgeschwindigkeit c ist, so dass dort alle fallenden Objekte im Aggregatzustand der Minusexistenz (Böses Einsteinkondensat) sein müssten, es sei denn die Nichtbeobachtbarkeit schützt sie vor solcher Entartung? Ebensowenig wie Einstein als erster die Lichtablenkung am Sonnenrand erkannte (Soldner 1801 u.a.), hat er auch nicht als Erster die Möglichkeit schwarzer Löcher gesehen bzw. Gleichungen aufgestellt, aus denen sie sich ergeben. Bereits der englische Geologe John Michell hat 1783 anhand von Newtons Gravitationsgleichung errechnet, wie massereich ein Objekt sein müsste, um eine Überlichtgeschwindigkeit der Fallbewegung zu erzeugen, so dass selbst Licht die Umgebung des Objekts nicht mehr verlassen kann, was wir heute ein "schwarzes Loch" nennen, was eben rein gar nichts mit Relativität zu tun hat.
*In einem Gespräch mit Einstein hat Michelson bedauert, mit seinen Experimenten dem "Monster Relativitätstheorie" den Weg geebnet zu haben.

Doch die Ungereimtheiten relativistischer Argumentation gehen noch weiter: Die Behauptung von Relativisten, Teilchenbeschleuniger würden "beweisen", dass die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten werden kann, ist so unredlich wie verfehlt, da selbstverständlich keine antreibende Kraft, wie langsam oder schnell sie auch immer sei und was ihre Natur ist, in der Lage ist, über ihre eigene Geschwindigkeit hinaus ein Objekt zu beschleunigen - natürlich auch nicht das elektromagnetische Feld ein Teilchen im Synchrotron. Mit zunehmendem Tempo des Teilchens wird einfach die Wechselwirkung zwischen Feld und Teilchen immer schwächer, bis sie in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit ganz abbricht, weil Feld und Teilchen wechselwirkungslos nebeneinander her laufen. Es kann zwar etwas, was von außen angetrieben wird, nicht schneller werden als die antreibende Kraft selbst - das ist natürlich richtig und bedarf keiner Erklärung! -, nimmt man aber die treibende Kraft einfach mit, z.B. in einer Ionenrakete ein elektrisches Feld als Antriebsquelle, dann verschwindet die von Einstein wie ein Gottesurteil verkündete angebliche Nichtüberschreitbarkeit der Lichtgeschwindigkeit und ermöglicht eine Weltraumfahrt, die diesen Namen verdient. (s. I/C4) - Mir erscheint es zwar manchmal selber so, als fiele mir zur Relativitätstheorie jeden Tag eine neue Bosheit ein, so sehr fordert mich ihre Absurdität heraus - aber ich durchschaue wohl eher Einsteins Thesen und Motive jeden Tag ein wenig mehr (s. "Rätselhafter Einstein" = Datei I/B8a), was ja nicht verkehrt sein kann. Und wer in der Lage ist, kausal auf der Sachebene zu denken wie ein Handwerker oder Ingenieur mit handwerklicher Ausbildung, wer also Sachverstand hat und sich nicht in Hörsälen hat nur volllabern lassen, daheim dann keinen Nagel in die Wand schlagen kann, dem sind Einsteins kinematische "Erklärungen" dynamischer Ereignisse in ihrer Sachferne sowieso hoffnungslos dilettantisch und verfehlt.

© HILLE 2004-2008
letzte Ergänzung 07.06.08



Wer besser nicht Physik studieren sollte
eine Warnung

Nach Einsteins Spezieller Relativitätstheorie wäre die Masse eines Objekts bei Lichtgeschwindigkeit unendlich groß, weshalb es nicht weiter beschleunigt werden könne. Den "Beweis" seiner These erbrächten Teilchenbeschleuniger, weil dort die Teilchen nur der Lichtgeschwindigkeit angenähert werden können. Doch wer sich wenigstens noch einen Funken Sachverstand bewahrt hat müsste dagegen erkennen, dass bei Gleichlauf von Feld und Teilchen im Synchrotron in Wahrheit die Masse eines Teilchens ganz im Gegenteil null ist, da das Teilchens dabei keinen Widerstand mehr leistet - denn die "Masse", als physikalische Größe, ist das Maß dieses Widerstandes von Körpern, den wir als Trägheit oder Schwere einer Sache erfahren, und bei fehlender Wechselwirkung infolge Gleichlauf ist sie eben null, was der Schwerelosigkeit beim freien Fall entspricht, die man sich ja auch nicht relativistisch erklären muss. (Zudem beschleunigt man heute in Beschleunigern wie am LHC in Cern Teilchen oft gegenläufig, so dass sie mit fast zweifacher Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen, weshalb es die Forscher hier mit fast doppelter LG zu tun haben.) Physikalische Größen einschließlich Raum und Zeit als Sachen anzusehen, die sich ändern und manipuliert werden könnten, zeugt überhaupt von einem tiefen Unverständnis, das mehr als laienhaft ist, und ist bei Einstein mit der Absicht verbunden, um der vermeintlichen Objektivität willen die Rolle des Beobachters und seines Geistes zu leugnen, der sich aufgrund seiner Intelligenz Maßeinheiten setzt, wie er sie braucht. Auch die Zeit ist ein menschliches Maß wie jedes andere. Wer dagegen die "wahre Systemzeit" durch Experimente oder durch Messungen in der Natur ermitteln will, verhält sich so unverständig wie die Bürger von Schilda, die für ihr Rathaus, bei dem sie die Fenster vergessen hatten, das Licht in Säcke einfangen wollten. Hier fällt Einsteins Rede von der vermeintlich "unendlichen Dummheit" der Andersdenkenden voll auf solche Art relativistischen "Forschens" zurück, sind doch Größen und ihre Einheiten (Normale) keine Frage der Wahrheit, sondern der Geltung. Ebenso ist die Masse kein Boson, die in einem Collider zu finden wäre, sondern eine von der Menge einer Materie uns Verständnis gebende geistige Größe. Diese grundlegende Bedingung allen Forschens nicht zu kennen oder sie gar zu leugnen, ist in der Physik mehr als nur ein Bildungsnotstand, nämlich ein Skandal, der eine Kaste von studierten Fachlaien hervorgebracht hat, die sich noch dazu für besonders schlau halten. Da ist es dann kein Wunder, dass wegen solch systematischer Verblödung von Eliten, denen der Ursachenbegriff suspekt gemacht wurde, "ganze Industriezweige in Deutschland verschwinden werden" (u.a. der neue DPG-Präsident 2008 in seiner Antrittsrede, s. weiter unten). Dabei ist aber nicht Einstein ein Vorwurf zu machen, der als Autist gar nicht anders konnte, sondern all jenen, welche der Menschheit diese bodenlosen Dummheiten ständig als höchste Weisheiten verkaufen und Kritik konsequent unterdrücken, um in Einsteins aufgeblähten Schatten eigenen Interessen ungehindert nachgehen zu können.

Der Objektivismus Einsteins ist ein dogmatischer Subjektivismus. Oder er ist einfach die Unfähigkeit, zwischen geistigen Produkten und Gegenständen der Außenwelt zu unterscheiden. "Genial" verfehlt an Einsteins SRT ist jedenfalls die radikal-positivistische Unbekümmertheit um echtes Verständnis und Wissen, die sich auf den Augenschein verlässt, der wir einen von den Physikern mehr denn je sorgsam gepflegten Abgrund von Verkehrtheiten "verdanken", den endlich aufzuklären es den Mut der Besten bedarf. Dazu aber schon der Physiker Wilhelm Müller (1880-1968), ehemals Professor in München und Nachfolger von Sommerfeld: "Die Rücksichtnahme auf die wahre Natur der Dinge hört in der Relativitätstheorie vollkommen auf. Der mathematische Formalismus pfuscht geradezu über alle Qualitätsgrenzen skrupellos hinweg und verwandelt das wirkliche Problem in ein Scheinproblem, das mit physikalischen Fragen überhaupt nichts zu tun hat." Dieser Satz wird auch dadurch nicht weniger wahr, dass Relativisten in ihrer Argumentationsnot den Autor zum Kreis der "deutschen Physik" zählen, was eher geeignet ist, diese aufzuwerten, solange man den Satz nicht auf ehrliche Weise widerlegen kann, wozu jedoch kaum Hoffnung besteht, da die Raumzeit als Beschreibungsmuster nur ein Modell ist, das die Rolle des Beobachters - sein eigenes raumzeitliches Denken - in die Welt projiziert, um ihn selbst auszublenden, während sie die physikalische Natur der Dinge mangels Sachverständnis überhaupt nicht interessiert.

Und noch etwas möchte ich zu bedenken geben: Bei aller von ihm verkündeten Relativität war Einstein natürlich gezwungen, etwas Absolutes vorzuweisen, auf das hin Raum und Zeit "relativ" wären, nämlich die Lichtgeschwindigkeit, gibt es doch keine Relativität an sich. Nun ist aber jede Geschwindigkeit das Verhältnis einer zurückgelegten Strecke (Raum = Länge) zur Zeiteinheit, also selbst schon relativ zu beiden, so dass bei deren Relativität (zu ihr!) eine Geschwindigkeit unbestimmbar wird, da der ganze Vorgang in einen unendlichen Regress gerät, ganz abgesehen davon, dass das Herstellen eines Bezuges und das Erkennen eines Verhältnisses zwischen Maßzahlen verschiedener Maßeinheiten eine geistige Leistung des Beobachters ist, während physikalische Gegenstände völlig ungeistig selbst nichts von solchen Bezügen und Verhältnissen wissen, sondern - ohne Rücksicht auf Beobachter und deren Sehgewohnheiten - von sich aus einfach nur in ihrem Zustand verharren, sofern keine vor Ort anwesenden physikalischen Kräfte auf sie einwirken (Newton, 1. Axiom), mit der sie dann wechselwirken. Wer diesen wichtigen Charakter des Materiellen nicht versteht, der seine zuverlässige Steuerbarkeit ermöglicht, die Grundlage aller Technik ist, sowie geistig gesetzte physikalische Größen für physikalische Gegenstände hält, sollte besser nicht Physik studieren, fehlt es ihm doch völlig am Verständnis für Unbelebtes sowie für physikalische Größen, die das geistige Rüstzeug des Physikers sind. Letztlich weiß er dann wie Einstein nichteinmal was es heißt, etwas zu messen, was der Zweck einer Uhr ist und wie sie funktioniert usw. usf., und er kann es nur mit ihm halten, der 1944 an Max Born schrieb: "Ich habe die Gesetzlichkeiten der Welt auf wild spekulativem Weg zu erhaschen versucht." Wissenschaft aber ist etwas ganz anderes. Wie lange müssen wir noch auf sie warten?


Und Einstein hat doch nicht recht: Kaffee bleibt heiß im ICE

Um das Maß an Absurditäten voll zu machen, haben Physiker jetzt untersucht, ob "der Kaffee in einem schnellen ICE genauso warm ist wie in einer langsamen Regionalbahn." Die "umfangreiche Simulation zur Molekulardynamik relativistischer Gase zeigte nun, dass die Temperatur eines Körpers offenbar nicht von seinem Bewegungszustand abhängt..."* Der Kaffee im rasenden ICE sollte dort weniger heiß sein, weil lt. Einstein die Zeit in "bewegten" Systemen langsamer vergeht, wodurch die Molokurbewegung des Kaffees, die wir an seiner Wärme erkennen, sich verzögern müsste. Dem ist aber nicht so. "Einem Team deutscher und spanischer Physiker ist der Nachweis gelungen, dass die Temperatur eines Körpers nicht von dessen Bewegungszustand abhängt."** "Nach der Einstein`schen Relativitätstheorie ergibt sich, dass in einem bewegten Körper, der von einem ruhenden Punkt aus beobachtet wird, die Zeit für den Beobachter(!) langsamer vergeht."** Obwohl sie das also nur für den Beobachter tut, wäre die Beobachtung als Fernwirkung trotzdem quasi Schuld, wenn sich zeitliche Abläufe im beobachteten Objekt verzögern. Dem wäre in dem Einsteinschen Szenario natürlich leicht abzuhelfen, indem der Beobachter in den Zug einsteigt und mitfährt, wodurch der Kaffee in der Kanne oder Tasse für ihn wieder "ruhen" würde, ganz gleich, ob der Zug nun steht oder fährt. Diese naheliegende Überlegung zeigt doch die ganze erschreckende Schlichtheit des Denkens von Physikern. Natürlich bleibt der Kaffee im ICE heiß, weil der vom Fahrtwind abgeschirmte Kaffee von einem Bewegungszustand überhaupt nichts weiß, d.h. physikalisch unberührt bleibt, da materielle Gegenstände blind und unwissend sind. Doch selbst der Beobachter "weiß" bei geschlossenen Zuggardinen nur, dass der Zug fährt, weil er von außen eindringende gleichbleibende Geräusche in Anbetracht seines Wissens, in einem Zug zu sein, als Fahrgeräusche interpretiert. Die Unabhängigkeit physikalischer Größen vom Bewegungszustand ergibt sich auch aus der ansonsten immer zu Recht genannten Gleichberechtigung aller (unbeschleunigten = kraftfreien) Bezugssysteme, die mit der Annahme einer zugleich unterschiedlichen Raumzeit jedes Systems in Abhängigkeit von einer zufälligen Relativgeschwindigkeit unvereinbar ist. Eine Relativgeschwindigkeit zwischen Objekten scheint nur dann auf, wenn ein Beobachter Objekte rein mental miteinander in Beziehung setzt, was natürlich für die Objekte selbst wie z.B. für die Sterne von Sternbildern ohne jede physikalische Bedeutung ist. Der am Experiment beteiligte Augsburger Physiker Peter Hänggi aber war als braver Mann von dem (negativen) Ergebnis überrascht (es dürfen sowieso nur Experimente ausgeführt werden, die Einstein recht geben sollen, wie bei der Suche nach Gravitationswellen, die man aber bis heute ebenfalls nicht gefunden hat - s. unten): "Ich bin vom Saulus zum Paulus geworden. Wie viele Physiker war ich überzeugt, dass Einstein recht hat."** (Wie so oft: Überzeugung ohne Wissen.) Somit war es unfreiwillig doch ein recht nützliches Experiment, weil man trotz allen Aufwands - wie bei Gravity Probe B (s. I/B16 "Ausreden ohne Ende?") - ebenso keinen relativistischen Effekt nachweisen konnte. Weiter so brave Physiker! Aber vor allem auch darüber nachdenken, warum Einstein unmöglich recht gehabt haben kann. So verdienstvoll Experimente der genannten Art sein können, bleibt die Klärung dieser Frage die eigentliche Aufgabe der Wissenschaft! Doch wer ernsthaft die Rolle des Beobachters bedenkt, zu der nicht zuletzt auch die Rolle seines Wissens gehört, dürfte mit ihrer Lösung keine Probleme haben.
*Physik Journal Dezember 2007 S.18 "Kalter Kaffee?" aber auch **GEO-Heft 01/2008 S.187 "Kaffee bleibt heiß im ICE"

s. auch Anhang 1 zu I/B8a "Experimentelle Widerlegung der relativistischen Zeitdilatation"
s. auch I/B10 den Kommentar zu der für mich erfreulichen Meldung vom März 2002 "Quantenspuk ist nicht relativ", wobei es um ein Experiment zur Quantenkorrelation ging.

Anmerkung von Peter Rösch:
Lieber Herr Hille,
es läuft doch immer wieder auf das gleiche hinaus: bestimmte physikalische Größen können nicht durch reinen Bezugssystemwechsel veränderlich sein, weil sonst Grundbedingungen realer Existenz konterkariert würden - und damit die Grundbedingung, die das Betreiben von Physik überhaupt erst ermöglicht. Beispiel Temperatur und Aggregatszustand: Wo der eine ein handliches Halbpfundpäckchen Butter antrifft (ich komme gerade vom Einkaufen), sieht der anders Bewegte eine zerlaufende flüssige Fettbrühe. Beides kann aber nicht sein - ansonsten verlieren wir uns im Irrgarten des "Solipsismus", ein Begriff, der offenbar weit über wachsweiches Philosophieren hinausgeht.
Beste Grüße
Peter Rösch

Raumzeiteffekte, selbst wenn es welche gäbe, sind prinzipiell unmessbar, da Längen und Zeiten und ihre Referenznormale gleichermaßen betroffen wären. Und messen kann man sowieso immer nur in dem System, in dem man sich aufhält. Es ist also sinnlos, solche Effekte zu suchen, während die Wahl des Bezugssystems im Ermessen des Beobachters steht bzw. dieses sich durch seine Sehgewohnheit ergibt, also in jedem Fall subjektiv ist. Laut Popper ist aber alles, was nicht falsifiziert werden kann, keine Wissenschaft.

Warum es kein relatives Verhalten unbelebter Dinge geben kann, s. den nachfolgenden Text I/B12 "Die wahre Relativität der Bewegung", insbesondere die Analyse 2.


Kommentar zur Meldung der SZ "Zwei Schwarze Löcher für Einstein"

In einem Leserbrief vom 29.02.08 an den Südkurier schreibt Norbert Derksen: "... man frönt in der Forschung aus einer nicht mehr zu überbietenden Engstirnigkeit heraus mit relativistischen Scheuklappen einer Pseudowissenschaft, die weit schädlicher ist als bloßer Aberglaube, weil sie wertvolle Ressourcen materieller und immaterieller Art vernichtet." Ja, aber man beschäftigt so die Physiker gut kontrolliert und verhindert, dass sie ein vielleicht gefährliches wirkliches Wissen erwerben und nutzen. Es ist, als ob eine Stimme aus den Wolken drohend gerufen hätte: "Bis hierher (denken) und nicht weiter!" So haben gewisse theoretische Physiker eben schon ihre Freude daran, den Zeitpunkt eines uns in keiner Weise betreffenden unvergleichlichen Ereignisses in einem 3,5 Milliarden Lichtjahren entfernten Quasar im Zentrum einer Galaxie mit Alberts ART "korrekt" vorauszusagen, bei dem ein Schwarzes Loch von 18 Milliarden Sonnenmassen von einem anderen Schwarzen Loch von 100 Millionen Sonnenmassen umkreist wird, dass beim Durchstoßen der Gasscheibe des ersteren das Gas zum Leuchten bringt (Thomas Bührke in der SZ vom 29.04.08 "Zwei Schwarze Löcher für Einstein"). Ja, es müssen schon solche einmalig riesigen Materiemengen sein, damit sich rechnerisch ein kleiner relativistischer Effekt ergibt. Man könnte aber auch annehmen, dass das Schwarzes Loch von 18 Milliarden Sonnenmassen in acht Jahren zwischen zwei Umläufen des anderen weitere Monster geschluckt hat (sonst wäre es ja auch nicht so riesig) und so durch Zunahme seiner Masse für eine Verkürzung von dessen Umlaufzeit sorgt, was ganz natürlich wäre aber niemand interessiert, weshalb Bührke diese Möglichkeit erst gar nicht in Betracht zieht, so wie er auch nicht thematisiert, dass jedes Schwarze Loch durch seine bloße Existenz Einsteins unsinnige These, dass nichts schneller als das Licht sein kann, widerlegt, da ein solches Gestirn ja nur deshalb "schwarz" d.h. unsichtbar ist, weil auf seiner Oberfläche und um es herum die Fallgeschwindigkeit größer als die Lichtgeschwindigkeit ist, wodurch kein Kunde gebendes Licht von ihm entweichen kann. Ich denke aber, dass dies alles sowieso nichts mit Relativität zu tun hat, da es hier ja einzig um Einsteins Gravitationstheorie geht (auch wenn sie "allgemeine Relativitätstheorie" genannt wird), weshalb ich Bührkes Untertitel "Relativitätstheorie sagt Himmelsereignis korrekt voraus" nicht für korrekt halte, weil sie den Eindruck erwecken will, die spezielle RT wäre wiedereinmal "glänzend bestätigt", wie es immer triumphierend heißt, was natürlich auch hier nicht der Fall ist. Hintergrund des ganzen Relativismus ist der Versuch, im eifrigen Bestreiten einer Rolle des Geistigen alles Ideelle als real existierend hinzustellen, nicht nur die raumzeitlichen Relationen, die ein Beobachter sieht, sondern gleich auch noch alle physikalischen Größen wie Raum (Längen), Zeit, Masse usw. Als Höhepunkt dieses Vertuschungsbestrebens wird jetzt in Genf am LHC mit einem riesigen Aufwand das angeblich Masse gebende Higgs-Boson gesucht (ebenso mit dem Tevatronbeschleuniger im Fermilab der USA, wo man bisher schon vergeblich suchte), obwohl die Erfahrung von "Masse" = Widerstand, nicht von ihrem materiellen Gegenstand getrennt werden kann. Ein Widerstand als eigenes Teilchen oder an sich ist völlig sinnlos, denn "tatsächlich übt aber der Körper diese Kraft (der Trägheit) ausschließlich bei der Veränderung seines Zustands durch eine andere Kraft aus, die von außen auf ihn eindrückt," (Newton, Principia Definition III)! - Einsteins Jünger benutzen gern Sprachspiele, um ihren "Meister" (Bührke) glänzen zu lassen. So werden auch die "Beweise" zur Zeitdilatation (Zeitdehnung) nach einem Sprachspiel erbracht: erst ernennt man einen taktenden physikalischen Gegenstand zur "Uhr", dann setzt man diese "Uhr" (gezielten?) starken Änderungen der Randbedingungen ihres Ganges aus, wodurch sich ihre Frequenz im Sinne Einsteins geringfügig ändert, dann vertauscht man den Begriff "Uhr" (dem materiellen Hilfsmittel der Messung) an unauffälliger Stelle mit dem Begriff "Zeit" (dem Maß der Dauer, dass nur ideell existiert) - und schwups! schon ist die Zeitdilatation "bewiesen" - der Laie staunt und der Fachmann wundert sich. Zur Vertuschung der Beobachterrolle ist eben jedes Mittel recht, denn es geht hier letztlich nicht um Physik und Wissen, nichteinmal um Einstein, der nur benutzt wird, sondern um einen platten Materialismus, der nichts Geistiges gelten lässt, weshalb er auch nichts von Vernunft und Sachverstand hält. "Raffiniert ist der Herrgott", versicherte Einstein treuherzig. Aber seine Jünger sind es auch. Lassen wir uns also nicht bluffen!

Ich denke, die zwei schwarzen Löcher Einsteins um die wir uns ernstlich kümmern müssen, um uns nicht weiterhin seine fatalen Defizite zu eigen zu machen, sind einerseits seine autistisch bedingte Betriebsblindheit, die ihn die Rolle des Beobachters leugnen ließ, und andererseits sein Nichtwissen von den Voraussetzungen allen Messens, z.B. dass nur mit prinzipiell konstanten Messmitteln verbindliche Messaussagen möglich sind. Der Philosoph Oskar Kraus (1872-1942): "Es gehört zur Definition der Messung, daß die Maßeinheit als unveränderlich gedacht wird. ... Die Relativitätstheorie zu verstehen, heißt sie (zu) verwerfen." Selbst von einer Nichtkonstanz von Längen und Zeiten können wir wiederum einzig durch ihre Konstanz wissen, so dass sich Einsteins Theorem wegen prinzipieller Unerweislichkeit von selbst erledigt. Er hatte es 1905 in den Annalen der Physik daher auch nur eine "Vermutung" genannt. Und mehr als eine herbeiphilosophierte "Vermutung" sollten wir in seinem Relativitätstsprinzip auch nicht sehen. Im übrigen kann Einsteins Gravitationstheorie leicht genauer sein als die mit Punktmassen rechnende extrem vereinfachende Theorie Newtons, wenn sie die Ausdehnung der Gestirne rechnerisch berücksichtigt, wodurch sich in der Nähe großer Materiemengen höhere Feldstärken ergeben (der wahre Massenschwerpunkt liegt eben näher und ist dadurch wirkmächtiger als der rechnerische). Dass durch Abstrahlung von Gravitationswellen Gestirne an Bewegungsenergie verlieren würden und somit Umlaufzeiten sich verkürzen, sollte man im Sonnensystem untersuchen, da hier am genauesten beobachtet werden kann. Oder man hat es schon untersucht, aber nichts gefunden. (Aber auch die Gravitationswellen hat man trotz großen Aufwands bis heute nicht nachweisen können.) In Einsteins Modell müssten Planeten eher immer schneller werden und sich nach außen verlagern, da die Sonne nicht nur am meisten von allen Körpern des Systems ständig Gravitationsenergie abstrahlt, sondern zusätzlich auch noch viel Licht und jede Menge materieller Partikel, was Planeten nicht tun. (Laut Bührke hätte man aber nur den Energieverlust durch Gravitationswellen des "kleinen Schwarzen Loches" berücksichtigt, was nur dann Sinn macht, da sich anderenfalls der Einsteinsche Wert nicht ergeben würde.) Warum aber wird das in jeder Hinsicht so Naheliegende nicht untersucht? Warum weicht man immer in die schlecht zu kontrollierende Tiefe des Weltraums aus, zu der nur wenige Menschen Zugang haben? Hat hier ein einzelner Mensch in Finnland sich Einstein wie viele vor ihm, angefangen mit Eddingtons Manipulation von 1919 (s. Anhang zu I/B7a: Wie man zu "Beweisen" kommt), nur schön gerechnet? Hier keinen Verdacht zu haben halte ich für naiv. Und wenn Thomas Bührke der Berichterstatter ist, dann ist sowieso schon große Vorsicht geboten, ist er doch ein glühender Einsteinverehrer, der zur Rechtfertigung seines "Meisters" gern Sprachspiele benutzt. Dass nach bald 100 Jahren in den Tiefen des Weltalls nach einer Bestätigung der Allgemeinen RT gesucht werden muss, zeigt doch nur wie wenig Relevanz sie im Erfahrungsbereich besitzt und dass sie wohl eher zur ironischen Wissenschaft gezählt werden muss, die nur der weitgehend nutzlosen, geistige und materielle Ressourcen verschlingenden Beschäftigung der Wissenschaftler dient, wie Norbert Derksen eingangs festgestellt hat.

Als neuester Beweis für die Richtigkeit der RT insgesamt wird der Gang der GPS-Uhren ins Feld geführt, die zum Ausgleich zu erwartender Gangabweichungen eine Voreinstellung u.a. aufgrund der SRT und ART erhalten. Diese Voreinstellung erübrigt jedoch nicht die Notwendigkeit, die Uhren im Orbit des öfteren nachzujustieren, wodurch die Voreinstellung wieder hinfällig wird. Man könnte jedoch gleich auf sie verzichten, indem man die Uhren ohne jede Voreinstellung zuerst einen Probelauf machen lässt und nach einer charakteristischen Zahl von Erdumkreisungen die ermittelte Abweichung in das System eingibt. Dieser Wert wäre dann unweigerlich genauer als sich aus allen Theorien ergibt. Und von ihrer Lage relativ zur Erde oder zur Sonne können die Uhren in der Höhe mangels Fernblick sowieso nichts wissen, weil sie eben überhaupt nichts "wissen" sondern nur reagieren können (Newton. 3. Axiom), so dass sich die Anwendung der SRT erübrigt. Einzig vor Ort Anwesendes kann physikalisch etwas bewirken und damit Gegenstand der Physik sein! Nur wer das versteht, hat in meinen Augen die Befähigung zu einem Physiker. - Schon Newton hatte aus dem unterschiedlichen Gang von Pendeluhren in Abhängigkeit vom Breitengrad der Erde deren Polabplattung errechnet, weil eben Pendeluhren wegen der Abnahme der Schwerkraft in der Höhe langsamer gehen, ist es doch die Schwerkraft, die Pendeluhren antreibt. Bei Atomuhren ist die Auswirkung der abnehmenden Schwerkraft mit der Höhe über dem Planeten jedoch umgekehrt, was allein schon die Existenz einer allgemeinen alles Geschehen antreibenden Raumzeit widerlegt. Richtig an der ART ist jedoch, dass sie mit der vor Ort anwesenden Schwerkraft rechnet, auch wenn sie das nicht so sagt, wodurch sich der Effekt ergibt, dass die im Orbit rasenden Uhren schneller gehen und nicht langsamer, wie die SRT voraussagt, da bei Atomuhren die Schwerkraft wohl eher ein Störfaktor ist. Wenn man gegensätzliche Aussagen und Theorien produziert, dann ist das auch eine Methode, um einmal immer "Recht zu haben", wie es stereotyp von Einsteins Theorien heißt. Wundern wir uns also nicht, sondern schauen wir mit Sachverstand stets genauer hin und lassen uns nicht bluffen.
(letzte Ergänzung am 05.11.08 07:25)

Zu Fragen der Gravitation s. II/18 Mein Weltbild/Meine Kosmologie und I/B5 Gedanken zur Gravitation und zum Nachweis von Gravitationswellen.


Warum ganze Industriezweige in Deutschland verschwinden werden

Zum Wissensverbot schreibt Robert B. Laughlin in seinem soeben bei Suhrkamp erschienenen Buch "Das Verbrechen der Vernunft. Betrug an der Wissensgesellschaft" S. 132: "Ihren sichtbaren Ausdruck findet die Strategie (der Wissensbegrenzung) in der notorischen Krise der naturwissenschaftlichen und technologischen Disziplinen, denen immer mehr kluge Studenten den Rücken kehren, um sich der Wirtschaft, der Medizin, dem Finanzsektor und der Juristerei zuzuwenden. Alarmierte Regierungen versuchen aus Sorge um das künftige Wohl ihrer Industrien den Aderlass durch massive Subventionen ins Bildungssystem und durch Werbekampagnen zu stoppen, aber ihre Bemühungen sind vergebens." Gleichsinnige Sorge findet sich in der Antrittsrede des neuen Präsidenten der DPG, Prof. Dr. Gert Litfin, vom 31. März 2008, veröffentlicht im Physik Journal Mai 2008 (auf S. 62 wird dort das Buch vom selben Autor - Laughlin - "Abschied von der Weltformel" sehr ordentlich und ganz in meinem Sinne besprochen). Solange aber bei den Physikern immer nur Einstein gefeiert und nicht ernstlich über Grundsatzfragen und Alternativen nachgedacht werden darf und Sachverstand nur störend ist, wird sich an dieser Situation, dem Fernbleiben der Besten, die nicht gewillt sind, in Ehrfurcht geistigen Stillstand zu üben, auch nichts ändern. Dazu Litfin: "Die großen Herausforderungen unserer Zeit - wie z.B. Klimawandel und Energieversorgung - werden ohne entsprechend ausgebildete Naturwissenschaftler [aber mit Sachverstand bitte, der sich jedoch nicht einstellt, wenn die Kausalität geleugnet wird!] kaum lösbar sein. Bereits heute beziffert eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie die Kosten des Fachkräftemangels in Deutschland auf einen zweistelligen Milliardenbetrag. Die Folge ist, dass ganze Industriezweige in Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig sein werden und vom deutschen Arbeitsmarkt verschwinden oder sich in anderen Ländern ansiedeln." Dazu wiederum Bundeskanzlerin Merkel, eine studierte Physikerin, die sich nicht um einen Job in der Physik Sorge machen muss daher mutig in einer 3SAT-Sendung über Max Planck: dass neue mit der Mainstreamphysik derzeit nicht erklärbare Messergebnisse im Kosmos mit neuen Theorien, die noch erarbeitet werden müssen, erklärt werden sollten, anstatt dafür alte Theorien irgendwie hinzubiegen, wie es Praxis ist. Diese Aussage signalisiert Hoffnung, dass wenigstens sie schon begriffen hat (und es zu sagen wagt), wie der Hase in der Physik läuft, während die DPG selber von Einstein auch nicht lassen will und so massiv zur Misere beiträgt. Dabei geht es mir nicht um die Person Einstein, sondern um den Geist der Verweigerung jeder neuen Einsicht, der sich im Einsteinkult, verbunden mit der gnadenlosen Unterdrückung jedes alternativen Ansatzes zeigt, was ich aber überhaupt nicht für im Geiste Einsteins halte, dem es doch um den Fortschritt in der Physik ging und nicht um ihre Zementierung. (s. insbesondere Datei I/B10 "Der Geist der Verweigerung") Nämlich der andere Einstein, von dem nicht so gern Kenntnis genommen wird, klarsichtig: "Man kann ein Problem nicht mit der Denkweise lösen, die es erschaffen hat. - Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will."

Aus meinem Brief an den Präsidenten der DPG, Herrn Prof. Dr. Gerd Litfin

Heilbronn, den 23. Juli 2008
Ihr Glückwunsch zu meinem 80. Geburtstag und Ihre Antrittsrede

Sehr geehrter Herr Professor Litfin,

ganz herzlichen Dank für Ihre persönlichen Glückwünsche und den Blumenstrauß der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Sie ist ja wohl inzwischen der Welt größte Wissenschaftsorganisation und da verdient es besondere Anerkennung, persönlich angeschrieben zu werden.
... ...
Meine (von Ihnen genannte) "Freude am Verfolgen unserer Wissenschaft" ist ziemlich eingeschränkt. Insbesondere wenn ich das Physik Journal als Maßstab nehme, hat sich bei mir über Jahre der Eindruck gefestigt, dass die Physiker seit langem eine Panik vor wirklich neuen Erkenntnissen haben. Zeilingers Experimente mit verschränkten Quanten wurden jahrelang ignoriert. Dann hat man notgedrungen ihn selbst einmal berichten lassen, um sich da nicht "schmutzig" zu machen. Später wurden Zeilingers Bücher zwar besprochen, aber immer mit einem abwertenden, alles infragestellenden Kommentar am Schluss. Im Gegensatz dazu werden fast in jedem Heft neue Bücher über Einstein angepriesen, der die Physik hinter Newtons Dynamik zurückkatapultiert hat und der auch mit der Physik der Zukunft mit einer Ausnahme nichts anfangen konnte. Schon die spezielle RT war ja der Versuch, unerwünschte Fakten so zu relativieren, dass sich das erwartete Ergebnis einstellt. Und auch Eddingtons sog. Erste Bestätigung der ART war eine Manipulation auf das Wunschergebnis hin, wie selbst die Physikalischen Blätter berichteten, als Dr. Jorda noch nicht Chefredakteur war. Dieser hat es sogar fertiggebracht, im Physik Journal vom Juni 2007 (S.14) zum Scheitern von Gravity Probe B frech unter das Bild des Satelliten zu schreiben: "Das Projekt Gravity Probe B bestätigte Einstein", obgleich es nicht stimmte. Ich habe mich daraufhin bei (DPG-Präsident) Prof. Urban beschwert mit dem Ergebnis, dass im nächsten Heft seit langem der Name Einstein nicht vorkam. Doch seitdem einsteint es wieder mehr und mehr. Ich würde mit Ihnen sogar eine Wette abschließen, dass bei der milliardenschweren Suche nach dem Higgs-Boson wie nach den Gravitationswellen ebenso wie bei Gravity Probe B nur Ausreden gefunden werden, wenn nicht gar wieder frech gelogen wird, was allerdings bei der internationalen Konkurrenz dann nicht mehr so einfach sein dürfte wie damals bei Eddington.
... ...
In Ihrer Antrittsrede sagten Sie u.a.: "Die großen Herausforderungen unserer Zeit - wie z.B. Klimawandel und Energieversorgung - werden ohne entsprechend ausgebildete Naturwissenschaftler kaum lösbar sein. Bereits heute beziffert eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie die Kosten des Fachkräftemangels in Deutschland auf einen zweistelligen Milliardenbetrag. Die Folge ist, dass ganze Industriezweige in Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig sein werden und vom deutschen Arbeitsmarkt verschwinden oder sich in anderen Ländern ansiedeln." Ähnlich schreibt Robert B. Laughlin in seinem Buch "Das Verbrechen der Vernunft. Betrug an der Wissensgesellschaft". Ich denke, dass wirklich intelligente junge Leute spüren, dass in der Physik geistiger Stillstand herrscht, bei Anbetung eines höchsten Wesens, Albert, weshalb sie in innovative Berufsfelder gehen. Wundern wir uns also nicht. Oder wundern Sie sich?

Mit den besten Grüßen

Ihr Helmut Hille

Anlage: mein DPG-Vortrag von 2007 vor dem Arbeitskreis Philosophie der Physik (AK Phil) "Newtons Philosophie der Physik - zeitlos!"

Als zu meinem 70. Geburtstag mir der damalige Päsident der DPG, Herr Prof. Dr. Alexander M. Bradshaw, in einem längeren Brief gratulierte, habe ich mich natürlich ebenfalls bedankt. Die Gelegenheit nutzend habe ich zu dem kurz zuvor verabschiedeten Verhaltenskodex für Mitglieder der DPG Stellung genommen sowie kritische Überlegungen zum Größenbegriff gemacht und ihm dazu meine Arbeit "Grundlage einer Theorie des Messens. Vorschlag zur Begründung des Größenbegriffs (zur geplanten DIN 1313)" (s. Datei I/A7) beigelegt. Er antworte mir am 21. September 1998 wie folgt kurz aber inhaltsschwer (Betonung von mir):

Sehr geehrter Herr Dr. Hille,

haben Sie besten Dank für Ihren Brief vom 22. Juli 1998 mit Anlage.
Ich habe ihn sehr gern gelesen und Kopien an die Vorstandsmitglieder verschickt.

Mit freundlichen Grüßen

gez. A. M. Bradshaw

Ich denke, dass hier der konstruktive Ansatz meiner Kritik an der wissenschaftlichen Praxis verstanden wurde. So hatte ich am Schluss meines Briefes geschrieben:
"Eigentlich wollte ich Ihnen über eine in der Physik leider üblichen (Un-)Art des Betrugs schreiben, mit der ich erst vor kurzem wieder konfrontiert wurde. Heute wird von jedem Gastronomen und Kaufmann ein höheres Maß an Ehrlichkeit erwartet als von einem Wissenschaftler! Ein Schnitzel aus Schweinfleisch darf eben nicht "Wiener Schnitzel" heißen [das dürfen nur solche aus Kalbfleisch], ein deutscher Sekt nicht "Champagner"! Aber in der Physik wird es als völlig legitim angesehen, etwas "Newtonsche Physik" zu nennen, was Newtons Intention verzerrt bis gegensätzlich darstellt, und man entschuldigt sich damit, daß diese [Intention] "bestenfalls etwas für Wissenschaftshistoriker wären", ohne wie ein Händler Sanktionen befürchten zu müssen. Im Kodex heißt es aber zurecht in Pkt. 3: "Eigene und fremde Vorarbeiten müssen korrekt zitiert sein." Und ihr Geist ist zu wahren!

Die ständigen groben Missinterpretationen Newtons, auch im AK Phil, haben mich letztlich zu dem Prof. Litfin zugesandten o.g. DPG-Vortrag von 2007 veranlasst. (auf ZEIT UND SEIN als Anhang 4)

Den Abdruck eines späteren Briefwechsels mit Prof. Bradshaw zum Dialog mit der Wissenschaft finden Sie ungekürzt in der Datei I/C2 "Nun plötzlich doch: Wissenschaft im Dialog".


Einsteins Pantheon
(weitere Einzelheiten s. I/B7 "Fragen zur SRT", Abschnitt "Eine Frage drängt sich auf: Warum das alles?")

Einstein, der Uri Geller des Raumes und der Zeit, physikalisierte nicht nur Raum und Zeit wie die übrigen Maßeinheiten, sondern letzten Endes selbst Gott, und zwar zur "fernen Masse", ein physikalistisches Pantheon schaffend, denn im Gegenzug stiegen die Ordnungsschemata Raum und Zeit zur heiligen Viereinigkeit, der vierdimensionalen "Raum-Zeit" auf, mit deren Hilfe die "ferne Masse" alles lenkt, allerdings gebremst durch die Schwester der siamesischen Zwillinge, die sakrosankte Lichtgeschwindigkeit, der sich das Tempo aller Bewegungen unterzuordnen habe, damit es zu keinen negativen Lösungen der Lorentz-Transformationen und damit zu keinen "geisterhaften Erscheinungen" (Einstein) kommt, die dann auch ein Einstein nicht mehr "erklären" könnte. ... Wir haben es hier mit einer religiöse Züge tragenden Ideologie zu tun, die in ihrem Panphysikalismus alles Lebendige, Seelische, Geistige und Metaphysische für sich zu vereinnahmen versucht, die aber ein Paradoxon ist, denn nichts ist so rein geistig, wie eine Ideologie.
      Es drängt sich mir auch immer wiedermal der Verdacht auf, es bei Einsteins Thesen mit einem Lichtkult zu tun zu haben, wie er in alten Religionen gepflegt wurde. 2007 ließ man in der ARD "Gigant Einstein" daher auch folgerichtig sagen: "Das Licht regiert die Welt."* Das Licht als etwas Heiliges, jungfräulich Unberührbares, das mit der schmutzigen Materie nichts zu tun hat: weder kümmert sich das Licht bei seiner Geschwindigkeit um die Quelle, noch lässt es sich in seinem Dahineilen durch anderes beirren, auch nicht in seiner Bahn. Und wo es dann doch auf krummen Bahnen unterwegs ist, da wäre dann der Raum "gekrümmt", aber nicht die Bahn, wobei die Raumzeit durch Dehnen, Strecken und Biegen auch noch für eine unbefleckte Lichtgeschwindigkeitempfängnis beim Beobachter sorgt, was ja der Zweck ihrer herbeiphilosophierten Existenz ist. Ja, Albert du wilder Hascher, du warst der Größte im Erfinden schöner Ausreden, wenn Dinge sich nicht so zeigten, wie das von ihnen erwartet wurde. Darum sind ja soviele Menschen mit dir und deinen Ideen so glücklich und zufrieden, auch oder gerade weil sie nicht verstehen, wie du das geschafft hast, das Unvereinbare scheinbar zu vereinbaren. So z.B. auch, dass kein Physiker sich so oft wie du auf Gott berufen hat, weshalb du bei Theologen als moderner Kronzeuge ihrer Metaphysik giltst (obwohl du nur keine Verantwortung für deine Meinung übernehmen wolltest, denn du wusstest nicht, wo sie herkam), zugleich aber auch Atheisten und Humanisten dich als Zeugen benennen. So hat von deiner gespaltenen Persönlichkeit jeder dem ihn genehmen Teil vereinnahmt, während ich mich ehrlich bemühe, dich wirklich und im Ganzen zu verstehen. Du selbst hattest bereits 1921 klarsichtig festgestellt: "Ich bin sicher, dass es das Mysterium des Nichtverstehens ist, was sie (die Leute) so oft anzieht." Gleichsinnig Thomas Bührke, ein rühriger Artikelschreiber, dessen Einstein-Bewunderung aus jeder Zeile tropft, auch noch 2004 in seiner Einsteinbiographie (es hat sich also in über 80 Jahren nichts geändert, man versteht dich immer noch nicht, was kein Wunder ist): "Daher spielt es keine Rolle, ob man die Worte des Meisters versteht, eher im Gegenteil. Gerade das Unvorstellbare und Rätselhafte verstärken die Bewunderung für den genialen Denker." Ja, so verrückt sind die Menschen. Sie bewundern das, was sie nicht verstehen. Und davor schützt sie auch kein akademischer Titel. Eher verstärkt dieser den Trotz, es doch besser zu wissen, als real denkende Menschen, weil sie (die Akademiker) ja studiert haben, was dann auch eine Art Gehirnwäsche gewesen sein kann, nach der man glaubt, dass eins und eins immer noch eins ist. Man kann eben auch Unsinn studieren, weshalb kritisches Denken auch und gerade in der Wissenschaft unverzichtbar ist, denn sie soll ja Wissen schaffen und nicht Glauben verbreiten. Und eine Lehre, die nur bewundert aber nicht hinterfragt werden darf, ist ein Glaube, trotz ihrer wissenschaftlich klingenden Terminologie. Hier muss man keine Satire mehr schreiben. Sie ist eine. Aufschreiben genügt. Und jeder weitere "wissenschaftliche Beweis" ihrer Richtigkeit wäre nur eine neue Pointe. Man muss ihn sich nur genau genug anschauen.

Kommentar (Mai 2010)
*2007 ließ man in der ARD-Reihe "Giganten" Einstein sagen: "Das Licht regiert die Welt." Es gibt aber gar keine Sache Licht! Im "Physik Journal" vom Januar 2010 auf S.43 heißt es daher ganz richtig: "Licht ist keine absolute Größe, sondern lässt sich immer nur relativ, auf den Menschen und sein Auge bezogen, beschreiben." Wie es ohne Ohren keine Geräusche gibt, so gibt es ohne Augen auch kein Licht! Alle Erkenntnis ist relativ zu unseren Erkenntnismitteln, optisch zu der Fähigkeit "elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen zwischen 380 und 780 nm sehen zu können" (Physik Journal Juli 2010, S. 39). Und diese Fähigkeit ist physiologisch zu analysieren, um sie verstehen zu können, wie es die beiden Autoren des Artikels, ein Leuchtmittelentwickler bzw. eine Lichtdesignerin, "Licht zum Wohlfühlen" tun, denn wir sehen nicht, weil wir Lichtteilchen empfangen, sondern weil unsere Augen und der Sehapparat unterschiedliche Intensitäten einer einstrahlenden Energie in unterschiedliche Nervenimpulse wandelt, die der Sehcortex dann bewertet und interpretiert, wie das alle derartigen Bereich tun. In Abwandlung eines Ausspruches von Lichtenberg in Bezug auf die Chemiker ist also zu sagen: "Wer nur Physik versteht, versteht auch die nicht recht!" Wer die enorme Eigenleistung des Beobachters ausblendet glaubt dann, dass es z.B. Lichtteilchen für das Sehen, Geräuschteilchen für das Hören, Wärmeteilchchen (Phlogiston) für das Wärmeempfinden, Geschmacksteilchen für das Schmecken und Trägheitsteilchen (Higgsbosons) für das Widerstandsempfinden usw. usf. gibt, womit die Welt für ihn in alle seine Arten von Empfindungen zerfällt. Für diese schlichten Denkungsart gibts es dann auch Schmerzgene für den Schmerz, Lachgene für das Lachen, Verbrechergene für das Böse und Heiligengene für das Fromme usw. usf. Der Mensch wäre in der so gelobten "ganz einfachen" rein materiellen Welt also nur der unschuldige Empfänger fertiger Informationen und bloßer Besitzer von vererbten Genen, also selbst für nichts verantwortlich, was natürlich für das Gewissen des Einzelnen auch sehr bequem ist. In dieser schönen naturalistischen Welt materialistischer Teilchen kann leider nie das Bild eines Ganzen entstehen, weder das des Menschen, noch das der Welt. Von einem wirklichen Verstehen der Natur kann also nicht die Rede sein, brauchte es lt. Mach auch nicht, sondern es genüge, wenn man sich in einem eingeübten Jargon verständigt und alles berechnen kann. Er nannte dies "Denkökonomie" - nicht mehr denken als unbedingt nötig. Teile und herrsche! Das desaströse Ergebnis ist nicht zu übersehen, weshalb es mit allen Mitteln als höchste Weiheit hingestellt und verteidigt werden muss. Einstein, der große Hascher (1944 an Max Born: "Ich habe die Gesetzlichkeiten der Welt auf wild spekulativem Weg zu erhaschen versucht."), gilt dabei als der Weltweise schlechthin, hat doch keiner die Beobachterrolle so leidenschaftlich bekämpft wie er, weil es ihm als Autist schlicht am Nerv für diese fehlte, so wie es für einen schon immer Blinden weder Helligkeiten noch Farben gibt, weshalb er ihre Existenz guten Gewissens "kühn" bestreiten konnte, allerdings dabei Forschheit mit Forschung verwechselnd.

Unter den Blinden ist der Einäugige König,
unter den Physikern der blindeste von allen.

Wer immer Relativitätstheorie und Quantenmechanik mit viel mathematischer Soße vereinen will, hat keine von beiden wirklich verstanden. Für mich ist er außerdem ein Verräter an der so mühsam erkämpften Quantenphysik mit ihrem notwendigen Bekenntnis zur Beobachterrolle, auch wenn sie zu wenig dazu ausführt, worin sie genau besteht.



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