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I am sailing: ![]() Als Segler habe ich gelernt, zwischen scheinbarem (erlebtem) und wahrem Wind (Wind ohne Fahrtwind) gedanklich zu unterscheiden. Den Unterschied zwischen Schein und Sein aufzuklären, gehört für mich zum Gegenstand und Inhalt einer Wissenschaft, die diesen Namen verdient.
Schon immer wünschte ich mir:
Gedanken sollten so klar und rein sein können wie Kristalle. |
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Der Verfasser lebt als freier Autor in Heilbronn. Vorher wohnte ich 50 Jahre in München. Schwerpunkt meiner Arbeit sind erkenntniskritische Studien. Ich bin Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) und war Gründungsmitglied und lange im Vorstand der Gesellschaft für Kritische Philosophie (GKP), Nürnberg, die in ihrer Zeitschrift "Aufklärung und Kritik" 13 Arbeiten von mir veröffentlichte. Von 1955 bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1984 war ich Mitglied der Keyserling Gesellschaft für Philosophie. Als Mitglied der DPG legte ich von 1995 bis 1998 auf Physikertagungen der DPG vor verschiedenen Fachverbänden grundlegende Gedanken zur physikalischen Forschung dar. Auf der DPG-Tagung in Berlin zum Einsteinjahr 2005 war ich als Mitglied des neu gegründeten AK Phil (Arbeitskreis Philosophie der Physik) mit 3 Vorträgen und auf 2 Postersitzungen vertreten. Die Liste der Vorträge und Veröffentlichungen ist über das Menue "Publikat./Vorträge" (im 3. Block) und über einen Link am Ende dieser Seite zu erreichen. Die Berliner Texte sind als "Anhang 1" auf meiner Website ZEIT UND SEIN dokumentiert. In den Anhängen 3, 5, 6 und 7 finden Sie die DPG-Texte späterer Jahre, in Anhang 2 und 4 meine Vorträge vor dem Institut für Neue Medien in Frankfurt am Main sowie einen Gastbeitrag zu Nietzsche. Die Wiedergabe der Texte im Internet steht in der Absicht des Autors, eine Diskussion seiner Gedanken zu fördern (inzwischen auf einem guten Weg - s. im Menue "Besucher/Länder" sowie "Feedbacks/Links") und um aus der hoffentlich ebenso zahlreichen wie sachlichen Kritik zu lernen. |
Als Anlage zu dieser Homepage gibt es Gedichte des Autors und seiner Familie mit Computergrafiken von Elfriede Regenermel, ferner Reportagen zur Archäologie und vieles andere - über "L.Literarisches u.a." im Menue am Ende des 2. Blocks. (inzwischen die zahlenmäßig größte Themensparte) Den Ausschnitt aus einer Würdigung des Autors durch den Philosophen Dr. Joachim Koch finden Sie hier. |

Arbeitsplatz des Autors in Heilbronn: das ganze Equipment Mai 2011
Hier noch einmal die Felder des Denkens von der Startseite und ihre
etwas boshafte Fortsetzung:
Heute jedoch machen sich Politiker Gedanken über Grundsätzliches,
Oder wie Günther Faust es sagt:
Ein Bild der Wissenschaft spiegelt nur das Weltbild der Redaktion, was ihr "als Wahrheit" genehm ist.
Ich habe oft den Eindruck: in der Wissenschaft wird mehr gelogen und manipuliert als im Krieg und in der Liebe.
"Jeder kennt, hoffe ich, diesen Unterschied. Das Selbstgespräch ist die freiere Rede als die adressierte." (Martin Walser in DIE Zeit Nr.3 vom 13. Januar 2000: "Über das Selbstgespräch")
Es ist mein Bestreben, Zusammenhänge so einfach darzustellen, wie sie sind.
Meine Kritik ist weder zufällig noch punktuell.
Ich habe einen Hunger nach Argumenten.
Ich schreibe nur, wenn es mir Freude bereitet und folge so meinem inneren Licht - doch immer wieder zeigt sich, dass meine Gedanken auch hochaktuell sind.
Bei mir wird man nur wenig Philosophie als Philosophiegeschichte finden. Ich denke noch selbst.
Ich versuche nicht, etwas zu erklären, sondern es zu klären.
Die Wahrheit ist weder tröstlich noch bequem, sondern nur wahr.
Wer nach großen Wahrheiten sucht, muss zuerst selbst wahrhaftig und groß sein, auf dass sich Wahrheit und Größe ihm erschließen, denn was wir leben und lehren ist ein Spiegel unserer Gesinnung.
Nur Menschen mit echten Einsichten sind geistig mündig und stehen nicht in der Gefahr, von anderen manipuliert zu werden.
Die drei großen R, ohne die Wissenschaft nicht gelingen kann: Redlichkeit, Realitätssinn und Rationalität.
Die drei großen Z, welche für die unbelebte Natur keine Bedeutung haben: Zeit, Zahl und Ziele.
Die drei großen Hoffnungen:
Meine Homepage enthält viele "Links". Ich hoffe, dass sie mehr und mehr zum Missing Link zwischen Philosophie und Wissenschaft wird.
Doch ich hoffe auch, dass die Philosophie nie zu einem Teil der alles zu Zwecken des Menschen vereinnahmenden Wissenschaft wird, als eine weiter Vereinnahmung, sondern ihr Widerpart bleibt: eine Mahnung, den Gegenständen der Erkenntnis sich selbstlos in Respekt und Liebe zu nähern - aus Liebe zur Weisheit eben und nicht aus Liebe am Nutzen der Dinge. Die Liebe zur Weisheit ist es, die den Menschen intellektuell aus dem Tierreich heraushebt und die seine Würde ausmacht. Lassen wir uns beides - Weisheit und Würde - niemals nehmen!
Definitionen philosophischen Tuns
Bei Sachverhalten gehe ich nicht von "Vorstellungen" aus und versuche sie zu vermitteln, sondern beschreibe, wie die Sache sich mir stellt, wenn ich mir ihr möglichst offen zu nähern versuche. Dabei ist es manchmal nötig, sie aus verschiedenen Richtungen anzugehen, um ein schärferes Bild von ihr zu gewinnen.
Dabei weiß ich heute: Selbst sogenannter "Sachverhalte" werde ich mir nur durch Urteile bewusst, die auf meinem Wissen und meinen Meinungen beruhen. Wenn ich zu registrieren vermeine, mein Gegenüber ist ein Mensch oder ein Baum, hat mein kognitiver Apparat zuvor bereits einen Abgleich aller Möglichkeiten gemacht und das plausibelste Ergebnis mir vorgelegt.
Selbstverständlich gibt es vernünftigerweise eine beobachterunabhängige Wirklichkeit - aber nur solange, wie sie nicht beobachtet wird, ist doch jede Beobachtung schon eine Interpretation des kognitiven Apparates. Im Mikrokosmos ist sie darüberhinaus auch noch Wechselwirkung, die den unbeobachteten Zustand zwangsläufig verändert.
Trotzdem ist es wichtig, die zielführende Idee einer beobachterunabhängigen Realität beizubehalten, ist sie es doch gerade, die uns nach der Rolle des Beobachters fragen lässt.
Wir wissen nicht so viel von der Natur, weil wir ein Teil von ihr sind, wie die Epistemologen so schön einleuchtend sagen - aber auch ein Stein ist ein Teil der Natur, trotzdem wird wahrscheinlich kein Epistemologe ihm ein reiches Wissen bescheinigen wollen, so daß sich das so plausibel klingende Argument in Luft auflöst - sondern, weil wir sie zu einem Teil von uns machen können, denn diese Fähigkeit ist es, die Lebewesen von Steinen unterscheidet.
Selbst wenn wir Begriffe definieren, müssen wir doch mit Begriffen beginnen, die undefiniert sind. So ist die Unschärfe von Anfang an in unserem Denken.
Der Philosoph arbeitet am Begriff und am Argument, der Dichter an der Sprache. Während der Philosoph dem Leser nicht ersparen kann, an seinen Mühen teilzunehmen, erhebt ihn der Dichter sinnstiftend aus den Plagen seines Tagwerks. Darum erscheint er dem Philosophen so überlegen. Schiller an "Goethen": "Soviel ist indes gewiß, der Dichter ist der einzige wahre Mensch, und der beste Philosoph ist nur eine Karikatur gegen ihn." Freilich, gegen Goethe sieht jeder schwach aus. Trotzdem: wer als "Philosoph" mehr mit der Sprache spielt oder in Sprache schwelgt statt an den Begriffen und den Argumenten zu arbeiten und Sachverhalte zu klären, muss sich sagen lassen, dass er seine Aufgabe verfehlt hat, seien seine Sätze auch noch so brillant.
Karl Marx hatte insofern Recht, als es nicht darauf ankommt, die Welt immer wieder neu zu interpretieren, denn unser Weltbild ist ja schon eine Interpretation des kognitiven Apparates. Aufgabe von Philosophie und Wissenschaft ist es daher, diese Interpretationen zu entschlüsseln, um unser Weltbild objektivieren zu können, wollen wir als globale Menschheit zu einem angemessenen Umgang mit den von unserer Massenhaftigkeit und unseren wissenschaftlich-technischen Komplex erzeugten Problemen kommen. Um die Welt positiv verändern zu können, genügt es nicht, nur ihre sozialen Defizite zu kennen. Die mentalen sind viel gravierender und tiefer sitzend. Wer nur von der Gesellschaft her denkt und handelt, hat die wichtigsten Faktoren, die es zu bedenken gilt - den Menschen und seine Einstellung zur nichtmenschlichen Mitwelt - schon übersehen.
Der Fehler der Materialisten ist ihre Meinung, sie wüssten, um was es sich bei der Materie handelt. Daher könnten sie mit "Materie" alles "erklären". Der Fehler der Idealisten ist, sie wüssten was "Geist" ist.
Solange jemand nicht sagt, was er unter "Geist" und was er unter "Materie" versteht und worin sich beide unterscheiden, ist es eigentlich gleich, mit welcher der beiden Metaphern er eine Welterklärung unternimmt. Mit Unklarem kann man sowieso nichts klären.
Der dogmatische Materialist möchte alles Geistige wegerklären - dabei ist nichts so rein geistig wie seine Ideologie. Vor dieser Art geistiger Verwirrtheit ist man in keinem Alter geschützt. Dabei folgen sie nur der Taktik des Gehirns, sich nicht in die Karten schauen zu lassen, um möglichst ungestört arbeiten zu können.
Eine Ideologie will immer nur sich selbst "beweisen" - denn sie hat es nötig.
Denkökonomie - soll das nun heißen, von seinem Verstand nur den sparsamsten Gebrauch zu machen und die erstbeste, gefühlsmäßig einleuchtende Erklärung gutzuheißen? - Doch ersparte Gedanken bringen keine Zinsen, im Gegenteil!
Eine Denkmöglichkeit/Hypothese als Wirklichkeit anzusehen und dann eine (kühne) Fakteninterpretation für einen "Beweis" zu halten - das heiße ich, Forschheit mit Forschung zu verwechseln.
Hieran ersieht man, dass der Mensch mit der Wissenschaft generell überfordert ist. Daher beschränkt er sich zwangsläufig auf das Machbare, ohne die Sache selbst im Grunde zu verstehen.
Eine Theorie, die nichts Reales zum Gegenstand hat, kann an der Realität auch nicht scheitern!
Nicht nur die Schönheit sondern auch die Wahrheit liegt in den Augen des Betrachters. Während man über erstere nicht streiten kann, muss man aber nicht nur über, sondern auch für die Wahrheit streiten, soll es geistigen Fortschritt geben.
Als mündige und weltoffene Bürger aber sollten wir unsere inhaltlichen Überzeugungen ohne jede Ängstlichkeit immer unter Revisionsvorbehalt stellen können, wollen wir nicht die Knechte sondern die Herren unserer Meinungen sein - sind und bleiben doch alle geistigen Wahrheiten Wahrheiten aus zweiter Hand.
Im Münchner Arbeitskreis der Gesellschaft für kritische Philosophie waren überwiegend Ingenieure reiferen Alters vertreten, zu denen ich auch gehörte. Ich denke, dass Sachverstand und konstruktives, langjährig an der Realität geschultes Denken keine schlechten Voraussetzungen für das Philosophieren sind.
So sehr Spezialisten vonnöten sind: Kein Spezialist zu sein - Prof. Lorenz B. Puntel nannte mich "einen Universalisten" - hat schon den Vorteil, dass das Denken nicht von den (Schein-)Problemen eines Fachs absorbiert wird und dass man nicht auf Lehrmeinungen und Empfindlichkeiten der scientific community Rücksicht nehmen muss.
Und das wäre doch ein einprägsamer Buchtitel: ERHELLUNGEN von Helmut Hille. Inzwischen habe ich ihn auf meiner Website ZEIT UND SEIN übernommen.
Wenn philosophische Gesellschaften mehr und mehr von Naturwissenschaftlern (besonders von Physikern) unterwandert und dominiert werden, wird der Szientismus zu einer Plage. Die Religionen wollten die Philosophie für sich vereinnahmen, der Szientismus aber, von der Wiener Schule bis Kanitscheider, sie abschaffen. So ist ganz klar, wer ihre größeren Gegner sind. Doch der Philosophie ihre eigenständige Existenzberechtigung abzusprechen ist eben auch eine Art des Philosophierens.
Rationalistische Fundamentalisten sind um keinen Deut besser als christliche oder muslimische - persönlich eher noch unerträglicher und intoleranter. Findet der echte Philosoph, der auch immer Wissenschaftsskeptiker sein wird, weil er eben überhaupt Skeptiker ist, kein Gehör, dann bleibt ihm nur der Ausweg, sich von den Wissenschaftsgläubigen und ihren neuen Kirchen zu trennen, will er sich die Freiheit des Geistes bewahren.
Worin sich Kunst und Leben auf alle Fälle unterscheiden:
Die dem Einzelnen einzig verbliebene Freiheit, die des Internets, ist den Regierenden, Parteien und Kirchen auch im angeblich so freien Westen schon lange ein Dorn im Auge, darum wird in den Medien unisono so alle halbe Jahr eine Zensurdebatte losgetreten. Dazu bemächtigt man sich Themen, bei denen man mit einer breiten Zustimmung rechnet bzw. denen man öffentlich nicht gut widersprechen kann, ohne in den Verdacht der Mittäterschaft zu geraten. Mit der zuvor deswegen vielleicht hochgeputschten Kinderphornographie einer kleinen Minderheit hat man jetzt Erfolg gehabt, obgleich durch die Zensur bestimmt kein Kind weniger missbraucht und die Aufklärung eher behindert wird. Ursula von der Leyen kann sich die Ausweitung dieser Zensur auf weitere Themen durchaus vorstellen und Sozialisten neigen "um der sozialen Gerechtigkeit willen" sowieso zu einer staatlich regulierten Zuteilung von Gütern und Informationen. Das Ziel dieser ganzen Bemühungen ist, alle den Herrschenden unliebsamen Themen aus der Öffentlichkeit zu verbannen, so dass am Ende auch unorthodoxe Lehrmeinungen und Fakten nicht mehr veröffentlicht werden dürfen, so wie das schon lange in den Wissenschaftsmedien der Fall ist, wo angeblich "um der Qualität willen" alle Texte einer anonymen Zensur unterliegen, mit der nicht diskutiert werden kann, was der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Das Bild der Wissenschaft ist so immer das Spiegelbild der Weltanschauung der Redaktion, dass was ihr als Wahrheit genehm ist. So wird Neues, neues Denken und Aufklärung wirksam verhindert. Das Bekenntnis zum Fortschritt in der Wissenschaft gehört zu den Sonntagsreden von Politikern, mit denen man das Publikum einseift, um die Verschwendung von Steuermilliarden für nutzlose Alibiforschungen zu rechtfertigen, während man wirklich Neues insgeheim fürchtet. Der Arbeitskreis "Philosophie der Physik" der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V.), dem ich angehöre, wollte einmal wie andere Organisationen Beiträge seiner Mitglieder gesammelt ins Netz stellen. Ich schlug daraufhin einige Themen von mir vor. Abgesehen davon, dass man mir schrieb, Texte müssten in Englisch verfasst und unveröffentlicht sein, hieß es noch, dass sie erst von einem Physiker und einen Philosophen (anonym) geprüft werden müssten, "damit die Qualität gesichert ist". Ich sagte dann, nein danke, denn ich bin auf deren Gnade und Veröffentlichungen dank eigener Websites nicht angewiesen und habe schon lange ein breites Lesepublikum, dass sich die anderen erst erarbeiten müssten. Es gilt also wachsam zu bleiben und alle Zensurversuche im Internet zum Scheitern zu bringen. Heute will ja auch niemand mehr die Eisenbahn, das Auto und das Flugzeug verbieten, nur weil Verbrecher diese Einrichtungen ebenfalls nutzen. So wird nämlich bezüglich des Internets argumentiert, das nun für das Schlechte in der Welt verantwortlich sein soll, während die wirklich Verantwortlichen immer mehr aus dem Blick geraten. Nun hat auch der Bundesinnenminister Thomas de Maizière der Meinungsfreiheit im Internet wieder gedroht, die Linie von Ursula von der Leyen fortführen wollend, die ihre Behauptungen zur Kinderpornographie im Internet vor dem Bundestag nicht belegen konnte. Sie hatte schlicht gelogen. Nachzulesen auf:
Harmlos, aber nicht ganz humorlos
In meiner Untersuchung des kognitiven Problems hatte ich geschrieben, dass die Dinge uns nicht sagen, wer oder was sie sind. Das muss ich jetzt einschränken, denn den Kindern sagt z.B. der Hund schon, dass er der Wauwau ist und die Katze, dass sie die Miau, die Kuh, dass sie die Muh und das Motorrad, dass es das Rrmm-rrmm ist usw. Aber auch uns Erwachsene haben Kuckuck und Uhu schon gesagt wer sie sind. Und auch die krähende Krähe sagte es uns.
nocheinmal das Selbstgespräch:
Ich rede auch mit Tieren. Das sind wohl auch nur Selbstgespräche. Doch verstehen Tiere die Körpersprache wahrscheinlich viel besser als ich, haben doch vor allem wir Männer verlernt, bewusst auf sie zu achten.
Die Relativität der Farben (vor allem von
grün):
Goethe, der mit seiner Farbenlehre Newtons mechanische Auffassung widerlegen wollte, dichtete im Faust (Mephisto zum Schüler): "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und
grün des Lebens goldner Baum."
Politisch weiß man sowieso nicht, wie rot die Grünen sind, die auf ihre Weise einen Beitrag zu einer relativistischen Farbenlehre leisten.
Die Relativität der Krümmung:
2 neue Naturgesetze
Durch umfangreiche Beobachtungen an Leinen und Schnüren bzw. an Kleiderbügeln u. ä. habe ich festgestellt:
Das Verknotungsgesetz:
Das Verhakelungsgesetz:
Wunder der Liebe:
Ist Kinderlosigkeit erblich? (aus Abendzeitung, München)
Wer pflanzt sich nicht fort - tut nur so - und stirbt trotzdem nicht aus? (s. III/5 Soziobiologie)
"Mutter werden am Telefon" - ein ganz neuer Service der Krankenkasse Deutsche BKK (aus DAS MAGAZIN Ausgabe 3.2005)
Es gibt Eunuchen. Doch gibt es auch Eunuchinnen? Oder Zwitterinnen? Wer beantwortet uns solche Fragen?
Ich weiß nicht, ob Frauen objektiv gesehen schön sind. Doch haben sie vieles, was Männer als schön empfinden. Das schönste ist für mich ein von Herzen kommendes Lächeln.
Wenn Dolores mir lächelt, dann lächelt mir das Universum.
Ein Beispiel der Transformation von Körpersprache in Begriffsprache:
Das bleibt für mich eine der "ewigen" irrationalen Wahrheiten: schwarzhaarige Frauen stechen ins Auge, blonde ins Herz.
Blondinenwitze sind die Rache der Schwarzhaarigen.
Warum ist Glück so flüchtig? Es wäre wohl sonst kein Glück!
Wie sagte doch schon Thomas von Aquin (oder ein anderer gläubiger Thomas): "Mit Wundern kann man alles erklären. Man muss nur fest an sie glauben."
Wenn du zum Weibe gehst, vergiss nicht Geld einzustecken.
Ehe? Ein Krieg, der mit einer Liebeserklärung beginnt.
Man soll mit den Füßen nur dorthin gehen, wohin einen der Kopf folgen kann.
Die bequemste Ausrede des Menschen war immer die Berufung auf ein höheres Wesen.
Ob es uns gefällt oder nicht: wir alle sind die Nachkommen von Opportunisten.
40 Sprüche von Günther Faust s. "Literarisches" (L10)
Gastarbeiter Pythagoras (Eine wahre Begebenheit)
Wer unbekümmert im Internet surft, hat noch nie eine Rechnung der Telekom selbst bezahlen müssen. (Dank Konkurrenz inzwischen günstiger.)
"Das Beste an einem maßvollen Leben ist, dass man ab und zu einmal über die Stränge schlagen kann." (Alke Prem)
Teufelsaustreibungen beweisen noch nicht die Existenz von Teufeln oder anderen Dämonen.
Ich kenne nur ein Untier. Und das ist der Mensch.
Liberalitas Bavariae: Freibier für alle!
Auch das noch: Hochwasser in Bayern - viele Fische ertrunken!
So vor mich hin gesprochen -
Anmerkungen zu aktuellen Themen - Harmlos, aber nicht ganz humorlos
u.a. Einstein mit 4 und 2 Beinen
So vor mich hin gesprochen
vorwiegend Aphorismen
neuerer Eintrag
Der Philosoph sollte das Grundsätzliche bedenken,
der Wissenschaftler das Tatsächliche,
der Politiker das Erforderliche und Mögliche.
Wenn jeder bei seiner Kompetenz bleibt,
dann kommen die Dinge in Ordnung.
die Philosophen denken über das Mögliche nach
und die theoretischen Physiker manipulieren Daten und Aussagen solange,
bis sie zu ihren Theorien passen,
denn es ist stets leichter Irrtümer zu bedienen, als sie aufzuklären!
Kein Wunder, dass heute die Wissenschaftler immer genau das finden, was sie suchen.
Nur bei unerwarteten Daten können wir sicher sein, dass sie nicht das Ergebnis einer Manipulation sind.
Auf der Suche nach der Wahrheit schafft sich der Mensch die Wahrheit, die er sucht.
als Ausdruck der Liebe zur Weisheit, wie sie sich in Kontexten ergaben:
Bewusstsein und Realität
Doch jeder Beweis ist nur soviel wert, wie der Geist, in dem er geführt wird.
In einem Kunstwerk gibt es nichts Zufälliges.
Es ist fast unmöglich gänzlich sinnfreie Sätze zu bilden,
weil das Hirn immer und überall hartnäckig nach Sinn und Bedeutungen sucht, um die Welt zu verstehen.
So meinen wir auch, unser Leben müsste einen Sinn haben,
was ebenfalls zu der automatischen Sinnsuche gehört.
Wir sollten uns da nicht irritieren lassen,
sondern einfach unsere positiven Fähigkeiten zur Sinngebung nutzen.
Der Weg des Geistes ist es, Unterscheidungen zu treffen.
Er ist es, der die Menschheit aus dumpfer Verständnislosigkeit zu geistiger Klarheit geführt hat,
die aber auch immer wieder verloren gehen kann, wenn sie nicht gepflegt wird.
Oder wenn man in seinem Materialismus Geistiges sogar verachtet:
Graf Hermann Keyserling, Kulturphilosoph: "Eine den Geist verachtende Welt wird real geistlos."
Anmerkungen zu aktuellen Themen
neuerer Eintrag bzw. Aktualisierung
Aussprüche und Beobachtungen, nicht nur von mir
neuerer Eintrag
auch die Liebe betreffend und manchmal albern
(einige der nur hier und in den wechselnden Anmerkungen zu aktuellen Themen zu findenden Personen bzw. Autoren stehen nicht im Personenverzeichnis)
Arzt: "Führt Ihre Frau oft Selbstgespräche?" "Ja, aber sie weiß es nicht, sie glaubt, ich höre ihr zu!" (Edita Heinrich, Berlin)
"Mutti, warum sind die Blaubeeren rot?" "Die Blaubeeren sind rot, weil sie noch grün sind."
Die Raumwände meiner Wohnung, die eigentlich gerade sein sollten, sind so gekrümmt (was ich wiedermal beim Verlegen von Holzsockelleisten feststellen musste), dass Einsteins "gekrümmter Raum" mir dagegen unendlich gerade erscheinen würde. (Inzwischen habe ich die Wohnung gewechselt.)
1. Alles was sich verknoten kann, verknotet sich.
2. Die Anzahl der Knoten ist der Anzahl der Schnüre und der Anzahl der Bewegungen durch den Benutzer proportional.
Alles was Haken hat, verhakelt sich.
Gesetz der Verdauung: Jets sind der Stuhlgang schwarzer Löcher.
"Was reizt dich noch an deiner (einst so schönen) Frau?" - "Jedes Wort!"
Man hat festgestellt, dass Frauen die Güte eines männlichen Immunsystems (mehr oder weniger unbewusst) am Geruch erkennen. Das ist wohl der gleiche Instinkt, der sie selber wohlriechende Düfte benutzen lässt, weshalb die Nachkommenschaft immunologisch dann evtl. doch nicht die beste ist.
Faust lebt!
und er ist immer noch ganz schön boshaft:
Ein Maurer versucht mit Latte und Zollstock, etwas unbeholfen einen rechten Winkel anzulegen. Kommt der Bauherr vorbei und fragt skeptisch: "Arbeiten Sie mit dem Pythagoras?" "Noi, noi", versichert der Maurer, "i bin hoid goanz alloa doa." (Vom Webmaster berichtet)
"Die Gedanken sind frei!" - schön und gut. Doch was ist das schon dagegen, wenn es heißt: "Die Getränke sind frei!" - und das vielleicht auch noch bei freier Auswahl!
![]()
Worin sich Bayern und Schwaben unterscheiden. Spurensuche bei den alten Kelten
Einstein und kein Ende? ![]() echo TIERHEIM vom 2. Juni 2010: Er ist "zwölf bis 13 Jahre alt" und jetzt so niedlich! Was ist da passiert? |
![]() ![]() ihn zu sich zu nehmen.... (echo vom 18.12.2011) |
Einstein in Bern
Ein deutscher Tourist fragt Einstein in Bern vor seinem Haus in der Kramgasse: "Guter Mann, warum hat der Zytgloggeturm denn zwei Uhren?" Einstein überlegt kurz, "weiß" er doch, dass es keine Gleichzeitigkeit gibt: "Wenn zwei gleichzeitig wissen wollen, wie spät es ist, können sie die Zeit nicht zugleich ablesen, weil es keine Gleichzeitigkeit gibt. Darum hat der Zytgloggeturm zwei Uhren, damit keiner von beiden warten muss." Es ist nicht bekannt, ob der Tourist darob voller Zweifel an seinem Verstand sich in den Berner Bärenzwinger gestürzt hat.
geheimnisvoller Kosmos
noch einmal Elli Eckstein: "Gott weiß alles. Aber einige wissen es besser." (beispielsweise - aber woher? - dass er nicht würfelt)
Eine Frage bewegt mich: Fliehen uns die Galaxien erst seit Einsteins Relativitätstheorien hier als höchste Weisheit gelten oder taten sie das schon immer?
Nachträge zur Gehirnforschung:
"Es gibt im Gehirn nirgends Bereiche, die brachliegen. Wäre dem so, könnte man von dort Gewebe entnehmen, ohne Funktionseinbußen befürchten zu müssen. Dem aber ist nicht so." (Wolf Singer, Hirnforscher in "Der Beobachter im Gehirn", s. Buchbesprechung auf Datei III/4)
"Sag mal Charly, wusstest Du, dass das menschliche Gehirn nur mit einem Drittel seiner Leistung arbeitet?" - "Ach, das ist ja interessant. Und was macht das andere Drittel?" (Katharina Wonhardt, Oberschöna)
Wir lösten das Problem - einstimmig und bequem - indem wir alle fanden - es wäre nicht vorhanden. (Peter Oexl)
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