Es ist menschliche Sehgewohnheit, getrennt Gesehenes als definitiv getrennt Existierendes zu verstehen, obgleich schon das System Sonne-Erde-Mond das Gegenteil beweist. Keiner dieser Körper hätte ohne den anderen seine Bahn und es gäbe auf der Erde keine Gezeiten. Verschränkte Quanten haben gezeigt, dass ihr gemeinsamer Ursprung sie sich als Eines verhalten lassen. Ebenso ist der Big Bang der Ursprung aller Materie unseres Kosmos zu einer neuen immanenten Einheit, die sich in Form der Gravitation zusammenhalten möchte, während sie äußerlich gleichzeitig expandiert. Die Gravitation ist nur ein weiterer Beleg über die Macht des Unsichtbaren, die es endlich zu akzeptieren gilt. Heute sucht man als Ausweg das Unsichtbare in dunkler Materie und Energie. Aber das Unsichtbare, um das es mir geht, hat keinen Namen und ist kein Teilchen. Und Unsichtbares wie die Gravitation bildhaft "erklären" zu wollen ist völlig verfehlt. Es ist nur die Rückseite des Sichtbaren, die wir mit der Gravitationskonstante erfassen. So ist die Gravitation eine Form der Verschränkung aller betroffenen Materie und Energie, von mir provisorisch Superverschränkung genannt. In der Verbindung mit drei weiteren einsichtigen Prämissen ergibt sich ein Weltbild der Physik, das ein rationales ist.These 1 und 2
Physikalisch beruht mein Weltbild auf 2 neuen Aussagen und auf 2 bekannten. Die neuen Aussagen sind 1. Die Unterscheidung von Universum und Kosmos. Unser Kosmos, aus einem gemeinsamen Ereignis hervorgegangen, ist möglicherweise nur einer von vielen in einem Universum ohne Grenzen in Raum und Zeit. Das würde seine Vergangenheit und seine Zukunft erklären. 2. Die Gravitation ist ein Phänomen der Verschränkung aller betroffenen Materie durch den sog. Urknall, durch den sie innerlich eines wurde, weshalb sie ständig versucht, sich wieder zu vereinen. Diese Verschränkung ist es, die die Welt im Innersten zusammenhält. In dieser Sicht ist die Gravitation ein weiterer Beweis des Urknalls, denn von nichts kommt nichts. Schon Aristoteles beschrieb die Gravitation als ein Streben der Körper nach ihren "natürlichen Ort". So wie verschränkte Teilchen über beliebige Entfernungen momentan aufeinander reagieren, so ist die Schwerkraft von Anfang an am Ort ihres Wirkens, muss weder zuvor etwas kunstvoll "biegen" noch irgendwo hineilen, was ja dann erst Fernwirkungen wären, die Einstein zu Recht ablehnte. Doch die Dinge sind sich nicht fern - wir sehen sie nur so. Das ist die Lösung des Rätsels! Also auch hier geht es um die Rolle des Beobachters, nämlich um seine Sehgewohnheit, die er sich bewusst machen muss. Schon Newton sah keine Notwendigkeit eines Zeitfaktors für die Gravitation, schon weil er zu absurden Konsequenzen führt, wie ich noch ausführen werde.