und der ebenso vergeblichen Suche nach Gravitationswellen
Dem Higgs-Boson am LHC wird es nicht besser ergehen
Hier der vom DHV-Präsidenten* angemahnte "offene Diskurs über Alibi- und Mainstream-Forschung, bei der viel Geld fließe, es aber sowohl an Forschungsinteresse als auch am Forschungsergebnis fehle."
*Deutscher Hochschulverband, Prof. Bernhard Kempen, 61. Jahresversammlung Potsdam 2011
Zum Scheitern von Gravity Probe B
"Jeder Blödsinn kann dadurch zu Bedeutung gelangen,
daß er von Millionen Menschen geglaubt wird."
Einstein 1932 an seinen Freund Emile Zuckerkandl
(Mit "Blödsinn" war hier sicher die Quantenmechanik gemeint.)Auch jede Messtoleranz besagt eine Unschärfe und Grenze des Wissbaren. Nun haben aber die Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie so winzige, in der Grauzone von Messtoleranzen liegende Abweichungen von klassischen Vorstellungen zur Folge, dass sie für nichts von Belang sind, außer um eben zeigen zu können, warum "Einstein - Superstar der Wissenschaft" genannt wird (im ZDF in der Reihe "Giganten" - nach kommentarloser Verschiebung am 10. Juli zu später Stunde meines Wissens ohne Vorankündigung gesendet). Es ist eben alles mysteriös, was mit Einstein zu tun hat - ein menschlich anrührender Film vor dem Hintergrund eines neurologischen Problem Einsteins. Aber es war fast alles grundfalsch, was "Einstein" und der reale Physiker zur Physik sagten*). Der relativistische Effekt der Abweichung von Kreiselbahnen in der Nähe großer rotierender Objekte (der aber nicht nach Einstein, sondern nach Lense und Thirring benannt ist, die ihn bereits 1918 publizierten) durch die Drehung der Raumzeit, richtiger: durch die vermutliche Mitdrehung des Gravitationsfeldes in der Bewegungrichtung der Erde, denn es gibt keine Sache Raumzeit, sollte durch den NASA-Satelliten "Gravity Probe B" gemessen werden. Vor allem wegen der erforderlichen Messgenauigkeit - es ging um die unvorstellbar kleine Drehung von 39 Millibogensekunden pro Jahr! - wurde 40 (!) Jahre lang an dem Projekt hingearbeitet und es wurden 760 Millionen US-Dollar investiert! Trotzdem konnte jetzt im Orbit in 3 Jahren mit den 4 Kreiseln kein Effekt nachgewiesen werden, was aber die Redaktion des "Physik Journals" in gewohnter Manie in ihrem Personenkult nicht hinderte, frech unter das beigefügte Bild des Satelliten zu schreiben: "Das Projekt Gravity Probe B bestätigte Einstein...", weil es in ihren verblendeten Augen auf der Welt sowieso nichts geben kann, was Einstein nicht "bestätigt". Wegen elektrostatischer Aufladungen der Kreiselgehäuse wären die Messungen 100-mal ungenauer als geplant gewesen. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei aber um eine Ausrede, denn wer so dreist lügt, ist auch um Ausreden nicht verlegen. Ich will aber damit nicht sagen, dass ich einen solchen Lense-Thirring-Effekt prinzipiell nicht für möglich halte, denn warum soll das zur Erde gehörende mitdrehende Gravitationsfeld eines Himmelskörpers ihn nicht erzeugen können, was eben überhaupt nichts mit Relativität zu tun hat - was aber dann niemand mehr interessieren wird. Aber selbst wenn der Effekt einwandfrei ohne Tricks nachgewiesen wird, würde seine kaum aufspürbare und flüchtige Winzigkeit und eher rein mathematische Existenz trotzdem nur seine völlige Bedeutungslosigkeit für alles Geschehen in der Welt beweisen, was aber die "Forscher" überhaupt nicht stört, solange man ihnen Geld für ihre nur noch "ironisch" zu nennende Wissenschaft im Niemandsland des Messens so leichtfertig bewilligt, wobei die Berufung auf den hochgejubelten Einstein bei den gutgläubigen Geldgebern natürlich besonders förderlich ist. Ich denke, mit den Gravitationswellen, deren ebenso teurer Nachweis (wegen des gleichermaßen winzigen Effekts) man sicher im Einsteinjahr 2005 präsentieren wollte, die man aber bis heute (Juli 2008 - s. jedoch unten) ebenfalls nicht gefunden hat, wird es sich einmal ähnlich verhalten, da wegen der Dominanz der nahen Massen und weil Schwerkraft nicht abgeschirmt werden kann, wahrscheinlich schon eine vorbeifliegende Hummel einen größeren Gravitationseffekt auf die Messanlage bewirkt als eine Supernova in der Großen Magellanschen Wolke - s. im Langtext I/B5 "Gedanken zum Nachweis von Gravitationswellen". (Quelle zu Gravity Probe B: "Physik Journal" Juni 2007, S.14)
*Nachtrag vom Januar 2008: Die Aussage des "Giganten Einstein" in der TV-Sendereihe "Giganten", dass das Licht die Welt regiert, gibt das Weltbild des wirklichen Einsteins m.E. jedoch richtig wieder, wogegen ich überzeugt bin, dass Schwer- und Fliehkraft "die Welt" d.h. den Kosmos regieren, weshalb wir jederzeit beide Kräfte berücksichtigen müssen, wenn wir überleben wollen. Das Licht bringt uns nur Botschaften von seiner Quelle, "regiert" jedoch nichts, wenn wir einmal von der Bedeutung der Licht- und Wärmestrahlen für sonnenahe Planeten absehen. Da Einstein von immanenten Kräften nichts wissen wollte, sah er das Licht sich unabhängig von seiner materiellen Quelle und den umgebenden Kräften "bewegen", während es tatsächlich von sich aus in seinem Zustand verharrt. Und wenn es dann docheinmal auf krummen Bahnen unterwegs ist, dann nur infolge der Krümmung des Raumes, während es selbst als etwas über die schmutzige Materie Erhabenes unbeirrbar mit konstanter Geschwindigkeit immer geradeaus fliegt. So jedenfalls Einsteins gigantische "Vermutung", wie er seine SRT nannte. (s. auch meine neue Datei II/18 "Mein Weltbild/Meine Kosmologie")
In einem Gespräch mit Einstein bedauerte Michelson,
mit seinen Experimenten dem "Monster Relativitätstheorie" den Weg geebnet zu haben.Die ganzen unseligen Experimente dieser Art hatten 1881 auf Wunsch von Helmholtz durch den Amerikaner Michelson in Potsdam begonnen, der als erster versuchte die Existenz des Äthers mittels der "Bewegung" der Erde in ihm nachzuweisen. Als auch alle verfeinerten Messungen nichts erbrachten, dachte sich Einstein, Ideen von Fitzgerald, Lorentz und Poincarés nutzend, als Ausrede kompensatorische Eigenschaften einer eigens (ad hoc) erfundenen Raumzeit aus, welche die Messung der Erdbewegung durch den Äther durch Kompensation nur verhindert hätten. Durch die Misserfolge nicht klüger geworden, sucht man seitdem nach Beweisen für diese Raumzeit und damit für den Äther bis heute, deren Ausbleiben wiederum zu immer weiteren Ausreden führt, da man auch nach über 125 Jahren nicht glauben will, dass die Natur nicht so ist, wie man sie sich wünscht und vorstellt. Ebenso kann man nicht glauben, dass eine Bewegung immer nur relativ zu einem vom Beobachter gesetzten Bezugspunkt existiert (was eben die Relativität der Bewegung ausmacht) und keine am Objekt selbst feststellbare Eigenschaft ist, weshalb man lieber den Messmitteln am Nichterweis der Bewegung die Schuld gibt, als dass man die Rolle des Beobachters bedenkt, wie es Aufgabe der Wissenschaft wäre, will sie denn objektiv und damit Wissenschaft sein, die Wissen schafft, statt nur Vorurteile rechtfertigen zu wollen. Weil diese Art von "Forschung" unerwünschte Fakten durch herbeiphilosophierte Hypothesen sowie mit immer neuen Ausreden und notfalls auch mit Manipulationen und dreisten Lügen bekämpft (Freiheit der Forschung), um im Sinne von Einsteins Autismus letztlich dem Beobachter keine Rolle einräumen zu müssen, heißt sie zurecht "ironische Wissenschaft" oder besser gleich noch "Antiwissenschaft", die man zu Lasten der Wahrheit und des Steuerzahlers betreibt, sich dabei auf Einsteins "Genie" berufend, das deshalb immer hochgehalten werden muss, um das tumbe zahlende Volk bei Geberlaune zu halten. Doch schon die sog. "erste Bestätigung" der Allgemeinen Relativitätstheorie 1919 durch Eddington war eine Manipulation und damit eine Lüge, die gleichwohl Einsteins Ruhm begründete (s. I/B7a, Anhang 1 "Wie man zu 'Beweisen' kommt"). Aber die Folgen solcher Einstellung zur Wahrheit sind fatal: suchen wir immer nur krampfhaft nach Rechtfertigung offenkundig gewordener Irrtümer, anstatt sie abzulegen, dann sind wir nicht zukunftsfähig. Und ebenso wenig sind wir es, wenn wir glauben, dass es keine Rolle des Beobachters gibt, denn dann gäbe es auch keine Verantwortung der Menschen für ihr Wahrnehmen, Denken, Reden und Tun und natürlich auch keine von Menschen gesetzten Ideale und Werte. Soll dieser Fatalismus wirklich die Botschaft der Wissenschaft sein, die uns eigentlich helfen soll, durch Einsicht eine bessere Welt zu gestalten? Und hat der Steuerzahler denn kein Anrecht darauf, für sein Geld statt Ausreden und Schlimmeres die Wahrheit zu erfahren? Oder muss ich glauben, was das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen anlässlich der Tagung "Einstein und Europa" (am 12.12.05 in Düsseldorf) schrieb, dass Einstein "nicht nur das naturwissenschaftliche Weltbild revolutionierte", "sondern auch die gesamten Forschung," und gleich auch noch "maßgeblich zu einer Neubestimmung des Verhältnisses von Forschung und Gesellschaft beitrug": nämlich dass es nun nicht mehr auf die ungeschminkte Wahrheit sondern auf geschickte Ausreden ankommt, damit in einer satten Gesellschaft und ihren etablierten Lehrstühlen niemand mehr um- und weiterdenken muss? Die Lobhudeleien gingen 2005 so weit, dass die Menschen glauben mussten, Einstein hätte außer dem Rad alles erfunden, weshalb das Physik Journal anfragte, "Einstein nur ein Gott der Wissenschaft?" Was wohl heißen sollte: Warum nicht gleich unser aller Gott, wenn wir ihm schon (fast) alles verdanken? Es könnte einen bei dieser schon pathologischen Art von "Wissenschaft" speiübel werden, wäre man nicht im jahrzehntelangen Training da schon abgehärtet. - Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Ausführungen für Einsteinverehrer, die sich nicht tiefer mit seinem Denken auseinandersetzen möchten, schockierend sind. Doch da ist nicht mir oder Einstein ein Vorwurf zu machen, sondern jenen, die Einstein ständig groß herausstellen, um in seinem aufgeblähten Schatten ihren eigenen Interessen ungestört nachgehen zu können, weshalb Aufklärung weiterhin geboten bleibt, noch dazu, wenn ganz aktuell von einem eigentlich der wissenschaftlichen Wahrheit verpflichteten Fachorgan dreist gelogen wird.
Erstveröffentlichung Juli 2007 in den "Anmerkungen zur Erkenntnistheorie" auf der Startseite, jetzt Datei II/16, Juli 2008 hier einige Ergänzungen
Gravitationswellen - Fehlanzeige
Im "Physik Journal" der DPG vom Oktober 2009 wird unter dem Titel "Wellen aus dem Rauschen fischen" über "zukünftige Teleskope für die Gravitationswellenastronomie" berichtet, nachdem "es bis heute nicht gelungen ist, sie (die Gravitationswellen) direkt zu beobachten," wie es heißt, eine Meldung, die ich seit Jahren schon erwartet habe. An einer anderer Stelle des Textes heißt es: "Beim Nachweis von Gravitationswellen geraten bisherige Detektionsmethoden an ihre Grenzen. Daher verlangen künftige Gravitationswellenteleskope modernste Technologien und intensive Grundlagenforschung in einem weiten Bereich der Physik. Hohe Laserleistung, gequetschtes Licht, schwere Spiegel an Mehrfachpendeln und tiefe Temperaturen helfen dabei, die Rauschquellen zu reduzieren." Wenn man aber nicht die Hoffnung gehabt hätte, mit den in Deutschland, den USA und Italien bereits installierten großen Instrumenten Gravitationswellen zu registrieren, hätte man sie sicher nicht gebaut, so dass die über den von mir vorausgesagten Misserfolg Enttäuschten jetzt mit einer "zukünftigen Gravitationswellenastronomie" als weitere Alibiforschung getröstet werden müssen, so wie man beim gescheiterten Gravity Probe B-Experiment auf eine zukünftige bessere Auswertung der gewonnenen Daten hofft. (Ich bin mir sicher, dass man solange hin- und herrechnen wird, bis Einstein wiedermal als "glänzend bestätigt" dasteht, selbst wenn es Jahre dauert, obwohl es keine Raumdrehung, sondern nur sich mitdrehende Gravitationsfelder gibt.) Man kann diese Vertröstung auf die Zukunft aber auch als die bei der RT übliche Beschönigung eines Misserfolgs verstehen, um die naheliegende Schlussfolgerung zu vermeiden, dass es möglicherweise diese von Einstein freihand postulierten "Raumdrehungen", "Wellen" und "Dellen" gar nicht gibt. Zudem belegen die für notwendig gehaltenen noch viel hochempfindlicheren Teleskope mehr als zuvor, wie wenig Wirklichkeitsrelevanz Gravitationswellen hätten, selbst wenn es sie gäbe. Da müssen es schon "verschmelzende Schwarze Löcher" und besser gleich noch der "Urknall" selbst sein, um eventuell winzigste, heute noch nicht zu detektierende Gravitationswellchen messen zu können, ganz abgesehen davon, dass es keine Sache "Raum" gibt, auf die man wie einen Pudding einschlagen kann, damit er eine Winzigkeit wackelt. Ist das nicht alles grotesk? Freilich reagieren Gravitationsfelder auf jede Verlagerung von Materie, und umso stärker und umso weiter je signifikanter sie ist. Da kann es keinen Zweifel geben. Aber das ganze Gerede von der "Raumkrümmung" durch Gravitationswellen und von der "Zeitdehnung" durch Bewegung soll ja nur dazu dienen "zu beweisen", dass es Raum und Zeit als Sache tatsächlich gibt und dass sie nicht lediglich Ordnungsmuster unseres Verstandes sind, mit denen wir uns die Welt rein geistig aneignen, denn dann müsste man den menschlichen Geist eine eigene Rolle in der Erkenntnis zugestehen, dem jedoch strikt die Ideologie des materialistischen Naturalismus entgegensteht, dem Einstein in seinem Autismus mit der vehementen Leugnung der Beobachterrolle eher unfreiwillig zu Argumenten verhalf. Es geht also in der ganzen relativistischen "Forschung" gar nicht um Physik, auch nicht um Einstein, sondern um die Zementierung einer menschenfeindlichen Ideologie, die dem Menschen Verantwortung und damit jegliche Würde abspricht, auch wenn viele der an den Projekten beteiligten Wissenschaftler sich dieses Hintergrundes gar nicht bewusst sind, weshalb ja immer wieder auf ihn hingewiesen werden muss. Hier zur Erinnerung noch einmal Einsteins Credo, das denn Menschen nur als Stein unter Steinen sieht: "Für den Physiker, der von den Gesetzmäßigkeiten alles Geschehens durchdrungen ist, handelt der Mensch nach äußerer und innerer gesetzlicher Notwendigkeit, ist also vom Standpunkt Gottes nicht verantwortlich, sowenig wie ein lebloser Gegenstand für die von ihm ausgeführten Bewegungen." Also auch Einstein = ein Stein, eine Gleichung die aufgeht.
Das Scheitern von Gravity Probe B und die vergebliche Suche nach Gravitationswellen sind ja nicht die einzigen für mich wenig überraschenden Misserfolge relativistischer Forschung der letzten Jahre. Siehe hierzu z.B. auch den Text "Und Einstein hat doch nicht recht: Kaffee bleibt heiß im ICE" auf Datei I/B11a und "Quantenspuk ist nicht relativ" auf I/B10, was nicht verwundern darf, ist doch die Relativitätstheorie selbst schon eine Ausrede wie oben erläutert, um die ebenso unerwünschten wie unverstandenen sog. Nullmessungen von Michelson und Morley nicht akzeptieren zu müssen. Man hat durch ad hoc erfundene Gleichungen Daten auf das Wunschergebnis hin relativiert - das ist alles, was es an der Relativitätstheorie zu verstehen gilt! Bezüglich der Gravitation und der Suche nach Gravitationswellen s. insbesondere meine ausführliche Darstellungen in I/B5 "Gedanken zur Gravitation" mit Kurz- und Langtext einschließlich des Wortes zum Einsteinjahr 2005 "Die Schwerkraft einmal nicht missverstehen". Statt auf teure "zukünftige Teleskope" und "gequetschtes Licht" zu hoffen, wäre es besser, sofort ganz grundsätzlich über Einsteins Thesen und Motive nachzudenken, als immer nur so weiterzumachen und viel Geld gedankenlos zum Fenster hinaus zu werfen. Leider ist es jedoch in der Physik ganz allgemein immer noch so, dass dort, wo der Name "Einstein" ins Spiel gebracht wird, aus dem zuvor genannten Grund Vernunft und Sachverstand gleich nichts mehr gelten. Nur bezüglich Einsteins "lokalen Realismus", das sog. Lokalitätsprinzip, hat die DPG jetzt den Rückzug angetreten (s. Datei I/B10) um den Anschluss an eine in die Zukunft gerichtete Forschung nicht zu verlieren. Ansonsten ist man weiterhin bemüht "zu beweisen", was nicht bewiesen werden kann. (s. unten die Meldung im Physik Journal 7/2011)
n e u !
Meldung im Physik Journal 5/2011: "Das geplante Gravitationswellenobservatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) - bisher ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der ESA - muss in Zukunft ohne größere finanzielle Beteiligung der USA auskommen." "Der Grund für den Rückzug der NASA sind die knappen Haushaltsmittel und die gestiegenen Ausgaben für vorrangige Projekte..." Sind also die Amerikaner inzwischen klüger geworden? Hierzu passt gut die vorausgehende Meldung im gleichen Heft "Sorge um die Wissenschaft. Deutscher Hochschulverband nimmt Stellung zu Förderung und Redlichkeit in der Forschung." Neben der Sorge um die Freiheit der Wissenschaft durch enge Vorgaben der Förderprogramme, "die wandelbaren Zeitströmungen unterlägen," "mahnte der DHV-Präsident zugleich einen offenen Diskurs über Alibi- und Mainstream-Forschung an, bei der viel Geld fließe, es aber sowohl an Forschungsinteresse als auch am Forschungsergebnis fehle." Das ist gerade bei der Suche nach den Gravitationswellen der Fall, doch keiner wagt dies auszusprechen. Jetzt haben wenigstens die USA ihre Mittel für die unsinnige Gravitationswellensuche gekappt. Weiter so!n e u !
Meldung im Physik Journal 7/2011 S.7: Bildunterschrift: "Rund 100 bis 200 Meter unter der Erdoberfläche sollen beim Einstein-Teleskop (ET) drei verschachtelte Detektoren mit jeweils zwei Interferometerarmen entstehen. Deren Länge soll 10 Kilometer betragen." Text: "Etwa eine Milliarde Euro soll das ET kosten - vor allem wegen des Baus in so großer Tiefe. 2018 sollen die Bauarbeiten beginnen..." Das wäre dann so etwas wie das Groschengrab des umstrittenen unterirdischen Bahnhofs für Stutgart für die Physik. Man lässt also nicht locker, koste es was es wolle, was wir ja schon am LHC im Cern erleben, wo auch die reduktionistische Fraktion der Physiker sich für sehr viel Geld austobt, ohne zu den erwarteten Ergebnissen zu kommen, weil es schlicht und einfach weder eine Sache Raum oder Raumzeit noch eine Sache Masse gibt, die ja nur ein vom Menschen gesetztes Maß von Materie ist, das man nur in Normblättern nicht aber unter der Erde findet, wohin man sich verkriecht, als würde alle diese "Experimente" das Tageslicht scheuen. Die Schildbürger, die das Licht in Säcke einfangen wollten, hatten es immerhin noch mit einem zwar äußerst flüchtigen aber doch realen Medium zu tun, während hier nach reinen Hirngespinsten gesucht wird, die man seit Einsteins Ausblendung der Beobachterrolle für die Wirklichkeit hält. Und wie praktisch: eine Theorie, die nichts Reales zum Gegenstand hat, kann an der Realität auch nicht scheitern, bedarf allerdings immer wieder der Vertröstungen auf zukünftige Experimente.
Das Higgs-Boson - das nächste Desaster
So wie im Einsteinschen Sinne mit Hilfe der Gravitationswellen die reale Existenz des Raumes "bewiesen" werden sollte ("Raum" ist aber gerade immer da, wo nichts ist), der wie ein Pudding wackeln würde, wenn man drauf schlägt, so soll einmal mit Hilfe des LHC im Forschungszentrum CERN bei Genf u.a. die reale Existenz der Messgröße "Masse" bewiesen werden, für die es angeblich ein eigenes Teilchen geben würde, nämlich das Higgs-Boson, auf dessen Entdeckung die ganze Physikergemeinde warten würde. Doch was wird aus einem "Gottesteilchen" "Masse", wenn es sich in gängiger Vorstellung in Energie verwandelt - ist Gott dann tot? (Einstein jedoch vorsichtiger: E = m x c² zeigt nur die Äquivalenz beider an). Aber es gibt weder eine Sache Masse noch eine Sache Energie sondern nur beide nur als Messgrößen. So ist Energie das Maß der Arbeit, die eine Sache leisten kann. Bei soviel geballten Unverstand der Beteiligten in grundsätzlichen Fragen, mit dem man auch noch prahlt, fällt es nicht schwer, eine Vorschau auf das nächste Desaster zu wagen.
Wenn das LHC einst tatsächlich voll laufen sollte und man findet im haushohen Detektor das "Gottesteilchen" trotzdem nicht, dann wird man das Publikum sicher weiter mit der Zukunft vertrösten, hat man doch zur Nachrüstung der Anlage schon konkrete Pläne. Und so wird es immer weiter und weiter gehen, bis vielleicht eines Tages ein prominenter Physiker einmal den Mut hat korrekt zu sagen, was eigentlich jedermann wissen müsste, erst recht ein Physiker, nämlich dass die Masse eine geistige physikalische Größe ist, mit der die Menge des mechanischen Widerstands eines Objekts bestimmt wird, von der auf die Menge der widerstehenden Materie geschlossen werden kann (z.B. beim Wiegen), und keine materielle Sache, die für sich existiert und detektiert werden könnte. Oder bis sich nicht nur im kleinen Österreich sondern in vielen anderen Ländern endlich verantwortungsbewusste mutige Politiker finden, die angesichts der Weltprobleme Forschungsgelder sinnvoller angelegt wissen möchten und die den Geldhahn einfach zudrehen. Aber besser noch: der "negative" Ausgang des Alibi-Experiments wäre nicht Anlass für immer weitere faule Ausreden und Tricksereien im Namen der Forschungsfreiheit, sondern positiver Anlass, endlich auf breiter Basis über Auswege aus der geistigen Lähmung der Physik ernsthaft nachzudenken, die seit Einstein grundverkehrt das Maß des Messens für das zu Messende hält, als könne man ohne vom Menschen gesetzte Maße messen - eine Dummheit, für die es seit Beginn der Geistesgeschichte der Menschheit keine Parallele gibt. So blöd war man noch nie! Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, damit die Menschen es begreifen können und nicht auch noch stolz darauf sind, einer solchen Irrlehre anzuhängen, welche sie - den verlässlichen Konstanten als der Grundlage ihres Verstehens beraubt - zu Idioten macht, da ja lt. Einstein "gesunder Menschenverstand (nur) eine Sammlung von Vorurteilen ist" - also entbehrlich und abzulegen. Das Ergebnis ist offensichtlich, teuer obendrein und in Anbetracht der großen Menschheitsprobleme fatal! Zur geistigen Situation der Zeit s. den nachfolgenden Beitrag I/B17.
Vielleicht sind ja kritische Einwände von mir oder anderen zum Higgs-Boson doch nicht ganz ungehört geblieben. So heißt es jedenfalls in der Pressemitteilung der DPG 7/2010 vom 8.3.2010 zur "Weltmaschine": "Wird das Higgs-Boson nicht gefunden, müssen die Physiker radikal umdenken. Doch die meisten Forscher gehen ohnehin davon aus, dass das Standardmodell – obwohl sehr erfolgreich – langfristig von einer umfassenderen Naturbeschreibung abgelöst wird." Kann man also noch hoffen? Doch "umfassend" kann eine Naturbeschreibung nur dann sein, wenn sie auch die Natur des Beschreibenden mit seinen Mechanismen des Erkennens und Wertens umfasst und berücksichtigt, will man nicht wieder nur eine gerade opportune Meinung pflegen, die sich fortschrittlich gibt ohne es notwendig zu sein, weil sie nur dem Mainstream folgt. Echter geistiger Fortschritt heute ist die Aufklärung der Beobachterrolle!
Meldung im Physik Journal 9/2010 S.11: "Kann das Tevatron am Fermilab dem Large Hadron Collider (LHC) am CERN doch noch die Entdeckung des Higgs-Bosons wegschnappen? Während der LHC gegenwärtig nur mit halber Kraft läuft und 2012 für Wartungsarbeiten 15 Monate lang abgeschaltet werden muss, ist das Tevatron in Bestform. Deshalb hat ein hochrangiges Beratergremium am Fermilab nachdrücklich empfohlen, 'den 27 Jahre alten Proton-Antiproton-Collider nicht wie geplant im September 2011 abzuschalten und für Neutrinoexperimente umzurüsten, sondern ihn für weitere drei Jahre nach dem Higgs-Teilchen suchen zu lassen.' Der wissenschaftliche Nutzen sei die Kosten von 150 Millionen Dollar allemal wert." Ob es da einen "wissenschaftlichen Nutzen" geben kann, müssen die Physiker selber wissen. Für mich würde ein Nutzen darin bestehen, dass man auch nach "weiteren drei Jahren", nach 27 Jahren vergeblicher Suche! einfach mal die Fakten sprechen lässt, dass das Higgs-Bosen rein hypothetisch ist und das man das Geld besser anlegen sollte, z.B. um mehr von den Neutrinos zu erfahren, die es ja tatsächlich gibt, auch wenn sie schwer nachzuweisen sind. Auch hier ist Einsteinsches autistisches Gedankengut der Verhinderer nützlicherer Forschung, wass man einfach nicht wahrhaben will, ist die Mehrheit der Physiker doch durch Inzucht des Lehrbetriebs autistisch angelegt, weshalb vielen von ihnen die Quantenmechanik immer noch so rätselhaft vorkommt, obwohl ihr Grundgedanke so simpel wie selbstverständlich ist. (Inzwischen ist die Abschaltung für September 2011 beschlossen, was gut zu der Meldung passt, dass die USA auch nicht mehr die Gravitationswellensuche fördern wollen, die ja nur der Selbstbeschäftigung teurer Physiker dient - s. oben die Meldungen im Physik Journal 5/2011 und 7/2011.)
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